Konzept eines legalen Ausstiegs

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Konzept eines legalen Ausstiegs

Beitragvon chiemono » 18. Jul 2010 19:48

Mich läßt der Gedanke nicht los, wie man all die Hürden überwinden kann, wenn man eine neue bessere Gesellschaft innerhalb der alten aufbauen will.

Die Probleme die ich sehe sind folgende:

1.) Beschaffung von Grund und Boden
2.) kostenfreie Wohnmöglichkeit
3.) eigene Energieerzeugung
4.) eigenständige Erzeugung der meisten Güter
5.) unbesteuerter Handel

In einer Gesellschaft die so funktionieren würde, müsste jeder nicht mehr als 10 Stunden pro Woche arbeiten, um gut zu leben. Warum? Weil alle Steuern wegfallen, genauso wie Wohnkosten, Energiekosten, versteckte Zinsen, Zwangsabgaben, ... das alles gäbe es nicht mehr.

Aus verständlichen Gründen haben die Nutzniesser des alten Systems aber was dagegen, deshalb muß man einen rechtlichen Rahmen finden, in den man das einbetten kann und gleichzeitig eine Erklärung für die Öffentlichkeit finden, um die wahre Absicht zu verschleiern.

Die beste Lösung dafür scheint mir die Gründung einer Religion in Form eines Vereins zu sein, denn damit lassen sich legal Spendengelder eintreiben um Grund und Boden samt Gewässer zu kaufen, darauf Gmeinschaftsgebäude zu errichten, sowie alternative Behausungen wie Jurten, Blockhütten oder Bauwägen, die wohnsitzmäßig alle zum Hauptgebäude gehören. Strom könnte mittels einem kleinen Wasserkraftwerk selbst erzeugt werden. Idealerweise sollte das Projekt in einem Gebiet starten, wo nach Bedarf laufend Land zugekauft werden kann. Landwirtschaft könnte aus Gemüse und Obstanbau, Getreide, Hühnerhaltung, Fischzucht, Holzwirtschaft bestehen. Das Verhältnis Einwohner/Fläche sollte so gewählt sein, dass ein leichter Überschuß entsteht, welcher auswärts verkauft werden kann, um nicht selbst herstellbare Güter einzukaufen.

Weitere externe Einkommensquellen wären Lesungen im Kirchengebäude für Interessierte ( Spendentopf ), sowie Promotiontouren um die Religion publik zu machen.

Da wir ja aus Eigeninteresse alte Handwerkstechniken wiedererlernen müssen, wie schreinern, weben, spinnen, gerben, mahlen, Jurten bauen, Brot backen, ... könnten wir auch dieses Wissen in Form von Kursen an externe Interessierte weitergeben. Das Geld welches wir einnehmen, müssen wir nur zum Teil investieren, daher werden wir immer reicher und können irgendwann das Vermögen in einer Stiftung parken, welche steuerfrei und vor staatlichen Übergriffen sicher ist. Mitglieder aus den verschiedensten Berufen könnten uns ein ungeahntes Maß an Luxus durch ehrenamtliche Arbeit ermöglichen ( z.B. ein eigenes Telefonnetz, Stromnetz, sogar Straßenbahnen ließen sich so realisieren ).

Das Prinzip ist einfach: jeder sorgt für sich selber, bzw. für seine Familie. Bei Katastrophen springt die Allgemeinheit ein, indem sie etwas von ihrem Überschuß verwendet, um etwa Hinterbliebene zu versorgen. Medizin fällt zurück auf den Level von vor 100 Jahren, was meiner Meinung nach ein Vorteil ist. Steuern und Abgaben gibt es keine. Einnahmen für die Gemeinde entstehen durch ehrenamtliche Tätigkeiten und durch meist unvermeidliche Überproduktion in Landwirtschaft und Handwerk.

Nun das große ABER:

wenn jeder der neu einsteigt erzählt, dass man da mit viel weniger Arbeit als normal gut leben kann, dann wird dem ziemlich schnell ein Riegel vorgeschoben, denn wenn alle so leben würden, gäbe es weder Banker, Aufsichtsräte, Hofräte, ... noch Politiker, oder Konzernbosse - also all jene für die wir jetzt arbeiten - welche aber die Gesetze machen. Deshalb muß man verschleiern, worum es wirklich geht - zumindest so lange, bis die Religionsgemeinschaft eine Größe hat, welche einfach nicht mehr kaltgestellt werden kann. Auch deshalb ist es eine gute Idee, das als Religionsgemeinschaft aufzuziehen, denn auch bei den Mönchen fragt sich keiner, was die so im Kloster machen - man setzt einfach voraus dass sie beten.

Damit aber keiner plaudert, ist es am Besten, gar nicht mit der Lebensform sondern mit der Religion Werbung zu machen. Der Neue lebt einfach so wie die anderen "Mönche" und hofft auf seine "Erkenntnis" ... die er zu gegebener Zeit auch erfahren wird.

Wie die Religion genau aussehen könnte, weiß ich auch nicht so genau. Ich denke mal ein Mix aus Umweltbewusstsein, brüderlichem Teilen, Gewaltfreiheit, ... könnte ein guter Mix sein. Das so aufzubereiten, dass es Menschen begeistern kann, ist sicher auch noch eine große Aufgabe.
chiemono
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Beitragvon Rumpel » 18. Jul 2010 21:21

Deine Problemstellung

1.) Beschaffung von Grund und Boden
2.) kostenfreie Wohnmöglichkeit
3.) eigene Energieerzeugung
4.) eigenständige Erzeugung der meisten Güter
5.) unbesteuerter Handel


1.) Man zieht Punkt 2. vor, verkauft alles Überflüssige in einem bekannten Internetauktionshaus
und besorgt sich dafür einen Bauwagen, guckt auf wagendorf.de nach einem Stellplatz und lebt
auf diesem Platz. Dort lebt man nach Punkt 2.) oder zahlt einen geringen Unkostenanteil

zu Punkt 3. ) In diesen Bauwagen stellt man sich einen Holzofen und besorgt sich einen Leseschein
für ca. 20 € / Jahr ) beim Förster und hackt seine Energie, aufs Dach kommt ein
Solarpanel und auf einen niedrigen Mast kommt evtl. ein Windrad, den Temperaturunterscheid zwischen Ofen und Außenwand nutzt man mit einem Peltiermodul zur Stromerzeugung, der Strom zusammen genügt für Diodenlicht und ein Minilaptop. Warmwasser kommt in kleinen Mengen aus einem Wasserschiff am Ofen, und in größeren Mengen zum Wäschewaschen und Baden aus einem Badeofen der draußen unter einem Vordach steht. Kühlschränke und Waschmaschinen sind überflüssig.

2.) Man geht so viel arbeiten wie man Lust hat, und um sich das Nötigste zu beschaffen..Man kann auch mehr arbeiten um später auf ein Stück Land ziehen zu können ( ziehe Umsetzung Punkt 1.) auf dem ein olles Häuschen steht. Man zieht den Bauwagen zum ollen Häuschen mit Land und zieht dort Punkt 4.) durch. Nun macht man das Häuschen langsam so fertig wie man es haben möchte und macht es ebenfalls unabhängig vom Versorgungsnetz....geht aber weiterhin ein bissl arbeiten, eben so viel das die Steuer nicht all zu viel auffrisst, vielleicht als Freiberufler der lustige Sachen töpfert und auf dem Markt verscheuert..

Punkt 5.) Ist überflüssig weil man überwiegend für den Eigenverbrauch erzeugt

Wenn das recht viele Menschen tun ( viele werden auch Stadtmenschen bleiben weil sie es schön finden Stadtmensch zu sein ) dann ist ein Schritt getan. Mehr kann eine einzelne Person, die immer im Sytem verhaftet bleiben wird, ob sie will oder nicht, nicht tun......

Man kann den Verantwortlichen des absehbaren Desasters auch jetzt nen paar vor den Arsch knallen und sie verjagen, aber damit hätte man eine endlose Gewaltspirale entfacht....mit noch mehr Zerstörung und mehr Wahnsinn...Gewonnen hätte man nichts
Rumpel
 

Beitragvon chiemono » 18. Jul 2010 21:53

Ein Wagendorf ist eine Lösung, aber keine legale. Die sind dauernd auf der Flucht. Ich persönlich hätte ja eine Lösung die mir gefällt: Campingplatz im Naturistenverein. Ich suche nur eine Lösung, die andere in beliebiger Zahl auch verwirklichen können und eine Lösung, die geeignet ist das System von innen zu stürzen, denn wenn einer sowas mit Erfolg durchzieht, wird er nicht der Einzige bleiben, speziell dann nicht wenn die Bedingungen im alten System immer schlechter werden.

Verstehst du was ich meine? Es kann da ein "Klostergelände" geben und dort eines und dort auch eines. Alle leben ziemlich abgeschieden, nach außen hin, sofern überhaupt bemerkt, um zu beten oder zu meditieren. Die Revolution bleibt unsichtbar.
chiemono
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Beitragvon Tachyon » 18. Jul 2010 22:09

Die einzig legale Möglichkeit ist Hartz4 und zu sagen leckt micht alle am Arsch.
Tachyon
 

Beitragvon Rumpel » 18. Jul 2010 22:29

Du musst das mit Wagendörfern und Campingplatz so pragmatisch wie möglich sehen. Ein ehemaliger Arbeitskollege lebt seit Jahren auf einem Campingplatz mit fester Meldeadresse. Er bezahlt jetzt 100€ im Monat, früher hat er 600 € für eine Singlewohnung bezahlt. Das Spielchen wollte er einfach nicht mehr mitmachen. Jetzt kann er sich 500 € monatl. zurücklegen für ein bescheidenes Projekt ohne Bausparvertrag und lebenslange Verschuldung. Im Wagendorf schützt auch die Gemeinschaft den einzelnen vor Räumung der sonst der Übermacht der Behörden hilflos ausgeliefert wäre, auch wenn die Wagendörfer semilegal sind. Ich weiß schon wovon ich rede, mag nur nicht mehr die Wagendörfer wie ich sie kennenlernen musste.

Die Mietkosten gehen hoch, die Energiekosten auch, die Lohnnebenkosten steigen und die Löhne gehen runter. Es bleibt vielen Leuten nichts zu sparen. Viele Leute sind durch Lohndumping und Überteuerung gezwungen so zu leben wie sie leben. Mit dem Zwang zur Wohnhaft bleibt der Zwang zur Zentralen Energieversorgung mit all seinen negativen Folgeerscheinungen. Wenn man etwas ändern möchte, geht kein Weg daran vorbei sich aus der klassischen Art zu wohnen auszuklinken, und damit gleichzeitig aus dem System der zentralen Energieversorgung. Energie ist überall kostenlos und unschädlich zu bekommen. Obwohl ich fast alle starken Stromfresser aus dem Haushalt verbannt habe und überwiegend Ökostrom beziehe, produziere ich noch immer o,3 Gramm Atommüll jährlich. Das genügt um 10 Leute umzubringen. Ich will keinen Giftstrom beziehen, muss es aber ! Scheiße ist das.

Also, man muss raus aus der zentralen Energieversorgung was nur möglich ist wenn man nicht mehr wohnt wie es alle machen.

Alternative Wohnprojekte sehe ich als Übergang um zukünftig noch alternativer Leben zu können.

Es geht nicht um den Umsturz der Regierung, durch meinetwegen eine erfundene und missbrauchte Religion wie du es schon im Ansatz planst. Der Staat wird sich selbst stürzen. Alle Maßnahmen die jetzt noch von staatlicher Seite ergriffen werden zögern den Zusammenbruch nur hinaus.

Man kann die ganze Weltrevolution in einer Formel unterbringen !

-Weniger Energie pro Kopf-
Rumpel
 

Beitragvon Rumpel » 18. Jul 2010 22:42

Tachyon hat geschrieben:Die einzig legale Möglichkeit ist Hartz4 und zu sagen leckt micht alle am Arsch.


Sie lecken dich aber nicht am Arsch weil sie dich als H4er ständig ins System zurückholen wollen und werden....Die haben zwar keine Jobs dafür aber Schikane...bis du vor Frust am Suff hängst !
Die kriegen in manch schlimmen Gebieten keine Sachbearbeiter mehr für die ARGE weil die H4ler durchdrehen beim Gesprächstermin..Kann ich verstehen...

Man kann auch als H4er dem System den Rücken kehren, nennt sich dann Schwarzarbeit....Dummerweise geben die Leute das Geld dann meist für dumme Dinge aus...neue Autos und breite Fernseher und pumpen das Geld so wieder ins System....weniger aber immerhin...Eine alternative Wohnform werden sich nur die allerwenigsten vom Schwarzgeld finazieren wollen
Rumpel
 

Beitragvon Tachyon » 18. Jul 2010 23:40

So nervig es auch ist, die Hartz4 Nummer ist die beste Möglichkeit, sofern man sich ein bischen auskennt, man muss das ein bischen taktisch angehen, so dass man selber am längeren Hebel sitzt, denn dann kann man die mit seinem eigenen Elend erpressen, eine gute Möglichkeit ist, sich ne Krankheit ausdenken und sich Frührente geben lassen, ist im Grunde das selbe wie Hartz4, nur dass dir keiner mehr auf die Nerven geht und wenn du einen auf dumm machst, kriegst du auch noch einen Sozialarbeiter der den Papierkram für dich erledigt.
Ne andere Möglichkeit ist, obdachlos zu sein mit Hartz4, dann kriegst du die 350 Bar auf Hand, da nervt dich auch keiner mit Jobangeboten, denn jemanden der nicht weiß wo er schlafen soll kannste nicht so zerlumpt zum Arbeiten schicken, Penner will keiner.

Es gibt halt ein paar so Lücken wo es sich echt gut leben lässt bzw leben ließe, wenns nicht da ein großes Problem gäbe, nämlich die soziale Schikane aber die hat man als Aussteiger sowieso.

Aussteigen bedeutet ja nur, dass man nichtmehr mitmacht im System, wo man sich befindet ist erstmal egal, man muss nicht aufm Bauwagenplatz oder so leben, aussteigen ist eher ne Kopfsache. Gibt auch viele Pseudoalternative die einen auf alternativ machen aber im Grunde geistig noch voll auf Systemunterstützung getrimmt sind, sie wollen eben nur anders beherrscht werden und unfrei sein.
Tachyon
 

Beitragvon Rumpel » 19. Jul 2010 00:01

Habe gerade ne Mail bekommen. Es geht um einen Bauwagenplatz der seit 15 Jahren legal ist. Mitten in der Pampa, niemand wohnt drumherum....Die ARGE bezahlt einigen Wäglern dort auch Holz, Nebenkosten und die sehr geringe Stellplatzgebühr...Es stehen sogar noch leere Wagen drauf...Alles ökologisch eingebettet mit Schilfkläranlage, Brunnen, eigener Ökostrom, 4ha Feld und Wiesen usw... Gucke ich mir demnächst an....Nur immer anti und rumkoddern bringt auch nix....
Rumpel
 

Beitragvon chiemono » 19. Jul 2010 08:01

Rumpel, wenn du meinst, dass sich dieses System von selber erledigt, hast du recht - aber nur bedingt. Vielleicht hast du schon was von der New World Order gehört? Wurde bereits vor über 10 Jahren von Bush Senior öffentlich verkündet.

Die Sache ist die: etwa 2 Hand voll Leuten "gehört" diese Erde und die kontrollieren Politik, Medien, Banken und Wirtschaft. Die einflußreichsten sind der Rothschild-Clan, die Rockefellers und die Warburgs. Sie selber sehen sich als etwas Besseres und uns als ihre Sklaven. Ihr Ziel ist die totale Kontrolle und um dahin zu kommen ist auch diese Wirtschaftskrise notwendig. Alles soll im Chaos versinken und sie, welche das Chaos im Hintergrund verursacht haben, treten dann als Retter in der Not auf. Wie der Teufel persönlich können sie die Menschen nicht zwingen, sondern sie können nur die Rahmenbedingungen schaffen, dass sie "eingeladen" werden. Das Volk wird selbst schreien: "ja wir wollen die neue Weltordnung! Nehmt uns bitte alle Freiheitsrechte, damit wir sicher sind! Pflanzt uns bitte einen Chip ein, damit unser Geld sicher ist! Nehmt uns bitte unsere Kleinkinder gleich weg und schickt sie in staatliche Ausbildungsstellen, damit sie alles Wichtige von euch lernen!".

Das ist geplant und zwar von sehr langer Hand und deshalb waren die Weltkriege nötig, deshalb wurde ein Konstrukt namens EU erfunden und deshalb wurden extra sogenannte Terroristen erfunden. Was das Vermögen der Welt betrifft - das ist längst in privater Hand, denn die privat geführte Federal Reserve gehört genau diesen Eliten. Es geht nur noch darum auch die Körper und Seelen der Menschen total zu kontrollieren.

Also, was du sagst ist richtig - die Politik und öffentliche Ordnung wie wir sie kennen wird untergehen und dem Chaos Platz machen. Aber auch dieses Chaos ist Teil des Plans und soll in die Sklaverei führen.
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Re: Konzept eines legalen Ausstiegs

Beitragvon Douleur » 14. Aug 2010 22:46

Ach Leute, was meint ihr eigentlich mit Ausstieg? Wovon aussteigen? Das Leben als ausgestiegener Selbstversorger ist doch viel stressiger und mühsamer als das Leben in der Gesellschaft.

Abgesehen davon ist ein Ausstieg nicht möglich. Keiner kann sich selbst entfliehen, jeder ist nunmal an seinen Körper und dessen Bedürfnisse gebunden, es sei denn er praktiziert einen Suizid.

Grundbesitz ist immer an Verpflichtungen geknüpft. Das beginnt mit der Grundsteuer und dem notwendigen Anschluss an die Entsorgung, Wasser und Strom. Ohne fließendes Wasser will ich nicht leben, auch nicht ohne Heizung und auch nicht ohne Strom. Bereits die Grundsteuer erzwingt ja den Besitz von Geld, ebenso der Erwerb eines Grundstücks.

Und alternative Wohnprojekte -- ach du meine Güte, da habe ich inzwischen so viele angeschaut. Als Berufstätiger ist man da überhaupt nicht willkommen, und auch nicht als jemand, der nicht Szenegerecht gekleidet ist. Wer in eine "alternative WG" oder in ein "alternatives Wohnprojekt" ziehen möchte muss sich erst einmal in den Modeläden der linken Szene die richtigen Klamöttchen kaufen und von afrikanischen Friseur für teures Geld und mit einem Haufen Chemie Dreadlocks ins glatte europäische Haar rollen lassen. Das führt duch die ganze Sache schon ad absurdum.

Als einzelner, einsamer Waldschrat in irgend einem Erdloch würde ich auch nicht gerne leben wollen. Und die Erde ist inzwischen zu dicht bevölkert, als dass so etwas noch für alle möglich wäre.

Ich meine, dass niemand "aussteigen" braucht. Aber jeder kann sein Leben so gestalten, wie es ihm gefällt. Ich lebe z.B. autofrei und spare dadurch eine Menge Geld. Der "Ausstieg" muss es also garnicht sein. Und so leben wie in der Steinzeit, wer will das schon?
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