was heißt aussteigen?

Hier kann nun jeder fragen oder selbst was zum besten geben

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Re: was heißt aussteigen?

Beitragvon Kackvogel » 4. Nov 2010 16:16

Gabriela hat geschrieben:Gulo,nun, immerhin ist sie alt geworden...

Wenn es der Dank ist alt, klapprig und gebrechlich zu werden, dann lasse ich das zukünftig mit der sozialen Arbeit.

Selbstlosigkeit hat bei mir immer noch einen bittren Beigeschmack ..


Es gibt zur "Selbstlosigkeit" ein bekanntes Buch: "Die hilflosen Helfer" ....guck da mal rein und der bittere Beigeschmack könnte sich in Luft auflösen...."Selbstlosigkeit" ist "Selbstbeschiss", wie Tachy schon ansprach....
Kackvogel
 

Re: was heißt aussteigen?

Beitragvon Gabriela » 4. Nov 2010 16:29

Ja, Gulo, Selbstlosigkeit ist Selbstbeschiss..und nun weißte auch, bzw. du weißt es eh, kluger Bursche,, weswegen du in diesem Forum schreibst, nämlich nicht nur des Helfens wegen...
Gabriela
 

Re: was heißt aussteigen?

Beitragvon Tachyon » 4. Nov 2010 16:47

Selbstlosigkeit ist Selbstbeschiss, weil niemand wirklich selbstlos sein kann. Das heisst wer von sich behauptet selbstlos zu sein, ist mit Sicherheit ein Betrüger.

Naja zum Thema, beim aussteigen ist es auch sehr wichtig, keine Hilfe anzunehmen, denn sonst lernt man nie selbständig zu werden und kann somit auch nicht aussteigen. Das ist der Grund warum Penner nicht automatisch auch Aussteiger sind, denn sie sind nicht selbständig.
Der Link zum anderne Thema ist, dass man keine Hilfe von anderen annehmen sollte, die behaupten selbstlos zu sein also, dass sie einfach nur helfen wollen, denn in Wahrheit werden sie dir nur schaden, völlig egal was sie erzählen.
Tachyon
 

Re: was heißt aussteigen?

Beitragvon Gabriela » 4. Nov 2010 17:03

Tachy hat geschrieben:Selbstlosigkeit ist Selbstbeschiss, weil niemand wirklich selbstlos sein kann. Das heisst wer von sich behauptet selbstlos zu sein, ist mit Sicherheit ein Betrüger.



Na Öffi, klingelts?
Gabriela
 

Re: was heißt aussteigen?

Beitragvon Gabriela » 4. Nov 2010 17:58

• Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die Theologie eine der erste.
(Mahatma Gandhi)
Gabriela
 

Re: was heißt aussteigen?

Beitragvon Tachyon » 4. Nov 2010 18:40

Gabriela hat geschrieben:
Na Öffi, klingelts?

Ich denk, bei dem klingelt nie mehr was.
Tachyon
 

Re: was heißt aussteigen?

Beitragvon Kackvogel » 4. Nov 2010 18:55

Wecker kaputt ! Maschinist kaputt !
Kackvogel
 

Re: was heißt aussteigen?

Beitragvon amaroland » 5. Nov 2010 15:10

@all
also, ich versuche mal, anhand einer gegenüberstellung aufzuzeigen, daß aussteigen so nicht geht:
1.) man dürfte kein haus oder keine wohnung haben, weil man sich ja nicht an grundsteuer/miete o.ä. beteiligen will.
PROBLEM: keine gesellschaftliche akzeptanz, da wohnungslose als penner angesehen werden.
2.) man müßte ein freies grundstück nehmen und dann eine eigene hütte/jurte/zelt o.ä. draufstellen.
PROBLEM: es gibt kein freies grundstück, wild campen und leben ist gesetzlich verboten.
3.) man müßte weiteres land in beschlag nehmen, um sich pflanzliche lebensmittel anbauen zu können.
PROBLEM: siehe 2; außerdem kann die bearbeitung "fremden bodens" als sachbeschädigung ausgelegt werden.
4.) man müßte, vorwiegend im winter, jagen und fischen.
PROBLEM: das gesetz sagt, daß das wilderei ist, jagdgründe kosten (pacht-)geld und bedürfen einer genehmigung.
5.) usw. usw. usw. usw.

fazit: gesetz und gesellschaft tun alles, um freies leben (schon im ansatz) zu verhindern.
die indianer sind tot oder sitzen in ihrer hartz IV-wohnung und saufen sich um den verstand.

mfg markus
amaroland
 

Re: was heißt aussteigen?

Beitragvon Tachyon » 5. Nov 2010 15:25

Bleibt nur als Penner zu leben, das ist zwar illegal aber es hält einen (meistens) keiner auf, zumindest, wenn man abgefuckt genug aussieht, denn dann denken die anderen, der ist eh schon fast tot und man hat jemanden auf den man herabsehen kann und Spenden geben um sein Gewissen zu beruhigen.
Aber Penner sind keine Aussteiger, sie erfüllen eine Art Rolle in der Gesellschaft, denn in unserem kapitalistischen System muss es immer welche geben, denen es noch schlechter geht, zum einen damit man drauf herabsehen kann, bischen Pseudosozialarbeit leisten kann um sein Gewissen zu beruhigen und als Motivator für die übrigen Schäfchen, weil sie ja nicht so im Elend landen wollen.
Der Witz ist ja, dass Penner auch einer kapitalistischen Arbeit nachgehen, nicht offiziell aber im Prinzip arbeiten sie wie jeder andere in der Gesellschaft auch, sind dann eben die niedersten der niedersten Arbeiten.
Tachyon
 

Re: was heißt aussteigen?

Beitragvon Maria Magdalena » 5. Nov 2010 16:02

Also ist freies Leben/aussteigen nicht möglich, ohne sich laufend auf illegale Weise zu betätigen? Das muss jeder für sich entscheiden und geht wohl nicht mit Kind.
Da bleibt einem ja sonst nur noch Resignation oder Kompromissbereitschaft.

Gruß
Sam
Die meisten leben in den Ruinen ihrer Gewohnheiten.

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