was heißt aussteigen?

Hier kann nun jeder fragen oder selbst was zum besten geben

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was heißt aussteigen?

Beitragvon amaroland » 22. Okt 2010 23:41

also, wenn ich nach fast 6 jahren mitverfolgung des schenkerforums mal zusammenfassen darf:
man tut so, als hätte man nichts mehr mit geld oder konsumgütern am hut.
man gründet einen virtuellen verein, der sich dann um die (geld-)geschäfte kümmert.
man ernährt sich von den resten der überflußgesellschaft, die man illegal aus containern klaut.
man beschafft sich geld über leute, die man bei sich wohnen läßt und die sich die miete illegal bei der arge erschleichen.
man gibt überall in den medien und in der öffentlichkeit vor, man würde im wald oder selbstgebauten hütten wohnen.
man wohnt tatsächlich in richtigen häusern, die man sich von o.g. mieterschleichern finanzieren läßt.
man macht einen auf selbstversorger, obwohl man gar keine ahnung von vernünftigem, nachhaltigem gartenbau hat.
man lebt in einer illusion und kann am besten mit der schnauze arbeiten.
man macht einen auf konsens, obwohl die vielen streits und konflikte (nicht nur im forum) das gegenteil beweisen.
man predigt askese und läßt sich von anderen fett füttern und lebt wie die made im speck.
man ist eigentlich nicht besser als ein spekulant, ein miethai oder ein vorstand bei der deutschen bank.
man hält sich nur für was besseres, weil man ja gute argumente hat, die jedoch leider nur aus heißer luft bestehen.
man pupt andere leute an, wenn sie nicht alternativ leben, benutzt aber selbst internet, geld, strom .......usw. usw. usw.
wenn das so ist, möchte ich lieber etwas anderes sein, als ein aussteiger. :twisted:
mfg markus
amaroland
 

Re: was heißt aussteigen?

Beitragvon Tachyon » 22. Okt 2010 23:58

Na dann bin ich mal gespannt auf Meister Öffs "Gegendarstellung" zu dieser "Verleumdung". :mrgreen:
Tachyon
 

Re: was heißt aussteigen?

Beitragvon Kackvogel » 23. Okt 2010 00:28

Nen Stirnband um die Birne und fertig ist der Mensch in der Revolte.

Warum soll man etwas können, durchschauen, und eigenes Handeln hinterfragen wollen ?
Kackvogel
 

Re: was heißt aussteigen?

Beitragvon amaroland » 23. Okt 2010 00:48

das ganze erinnert mich ein wenig an einige leute, die ich während meiner wanderungen kennengelernt habe.
ich hatte, obwohl ich kein hartz 4 oder andere feste einkünfte bezog, immer den rucksack voller fressalien.
komischerweise mußte ich dann regelmäßig die leute mitversorgen, die ohnehin schon an der titte der wohlfahrt lebten.
der vampirismus hat sich scheinbar schon über die grenzen transsilvaniens ausgebreitet und tritt besonders bei menschen auf,
von denen man es am wenigsten erwartet.
mfg markus
amaroland
 

Re: was heißt aussteigen?

Beitragvon Tachyon » 23. Okt 2010 01:38

@amaro
Das hat mich auch bei dir beeindruckt, dass du einfach so selbstlos geteilt hast, obwohl du selbst wenig hattest, später hab ich dann bei anderen gegessen und obwohl das mehr so verwöhnte Spießer waren, die eh genug hatten, kamen die mir mit "Du musst aber auch was bezahlen".

Naja scheint wohl so ne Art Virus zu sein, je mehr die Leute bekommen, desto mehr wollen sie und desto weniger geben sie ab, siehe Öffi, er bekommt Wohngelegenheit, Wasser, Strom, Handys, Notebooks, Internetflatrate, Essen usw geschenkt und als "Gegenleistung" pupt er andere Leute an, weil sie nicht so toll "alternativ" leben oder schenkt ihnen ein bischen Müll oder Fallobst und Würmer, is dochn guter Deal aber wenn er mal anderen nen bischen Geld gibt heult er sofort rum man hätte ihn beklaut, obwohl das Geld nichtmal ihm gehörte sondern nur veruntreute Spendengelder waren.

Aussteigen für mich bedeutet in erster Linie dieses Ausbeuterspiel nichtmehr mitzuspielen, weder als Ausgebeuteter noch als Ausbeuter.
Tachyon
 

Re: was heißt aussteigen?

Beitragvon amaroland » 23. Okt 2010 02:04

für mich heißt "konsens" und "bedingungslose liebe" und "schenkendes teilen" auch etwas anderes, als ständig nur von
schmeißfliegen und kakerlaken ausgenutzt zu werden, die nur zu bequem sind, mal selbst ihren arsch zu bewegen.
es gibt hier in der stadt beispielsweise berufsschnorrer, die regelmäßig zu mir kommen, um nach geld zu fragen.
wenn ich ihnen dann z.b. sage, daß um die ecke im gebüsch ein beutel pfandflaschen liegt, der mindestens nen euro bringt,
scheißen die noch drauf, wollen aber den euro dann von mir haben. da könnt ich arschtritte verteilen en masse.
ich war mal in dargelütz und habe mir den garten mal genauer angeschaut. man hat sich dort monatelang bei einem etwa 2 qm (!!!) großen maisfeld darum gestritten, welche sorte saatgut man denn nimmt. wenn es sich wirklich um einen ernstzunehmenden versuch handeln würde, sich selbst zu versorgen, wären alle verhungert. stattdessen ging es den leuten eher darum, gegenseitig die egos zu bekämpfen. manchmal weiß ich ganz genau, warum ich kein gruppenmensch bin und lieber für mich was mache. bevor ich mich mit solch einer scheiße ständig herumärgern müßte, würde ich lieber der npd beitreten!!!
mfg markus
ps: außerdem haben die meine freundin noch blöd angemacht, weil die halt gerne reist (auch ab und zu mal mit dem flugzeug).
lieber öffi, die internetnutzung frißt in etwa genausoviel energie wie der gesamte weltweite flugverkehr. also pack dich mal selbst an die eigene nase, bevor du andere verurteilst. das einzige, wofür ich dir danken kann ist, daß du mich aus meinem alten leben herausgrissen hast, aber in deinem universum stinkt es genauso wie in der welt, die du so verurteilst.
amaroland
 

Re: was heißt aussteigen?

Beitragvon amaroland » 23. Okt 2010 02:20

@tachyon
mach dir keine gedanken, ich hatte unterwegs mehr als genug. mir kam das essen zu den ohren raus, ehrlich. ;)
amaroland
 

Re: was heißt aussteigen?

Beitragvon Tachyon » 23. Okt 2010 02:30

@amaro
Das find ich heftig, dass Leute ausgerechnet zu DIR kommen um zu schnorren, wo doch offensichtlich sein sollte, dass du warscheinlich weniger als alle anderen hast. Ich könnte sowas garnicht mit meinem Gewissen vereinbaren, Leute auszunehmen, die selber weniger haben als ich also Leute um ihr letztes Hemd betrügen während man selber 100 Hemden im Schrank hat, nur weil man gerne 101 hätte und danach 102 usw.
Kannte auch so einen der wollte ständig Geld von mir haben obwohl ich nachher rausgefunden hab, dass der mindestens 20 mal soviel Einkommen hatte wie ich aber komischerweise hatte der nie Geld, während ich immer genug hatte, ich frag mich da immer, was die mit dem vielen Geld machen, essen die das etwa auf?

amaroland hat geschrieben:@tachyon
mach dir keine gedanken, ich hatte unterwegs mehr als genug. mir kam das essen zu den ohren raus, ehrlich. ;)
Ich seh das eigentlich als selbstverständlich, dass man teilt, ich teil auch alles, ich denk da garnicht drüber nach, dass andere nicht so selbstlos sind, was mir schon öfters Ärger eingehandelt hat, weil die anderen irgendwie neidisch waren, wie ich ohne zu arbeiten trotzdem immer genug haben kann.
Tachyon
 

Re: was heißt aussteigen?

Beitragvon Kackvogel » 23. Okt 2010 02:43

amaroland hat geschrieben:ich war mal in dargelütz und habe mir den garten mal genauer angeschaut. man hat sich dort monatelang bei einem etwa 2 qm (!!!) großen maisfeld darum gestritten, welche sorte saatgut man denn nimmt. wenn es sich wirklich um einen ernstzunehmenden versuch handeln würde, sich selbst zu versorgen, wären alle verhungert.


Habe ich mir fast gedacht das die in Dargelütz zu doof für alles sind, Sozialarbeit können se auch nich. Die haben doch 2300 qm zur Verfügung um sie landwirtschaftlich zu bestellen.

Das gäbe reiiiichlich Überschuss zum Verschenken !

Dann lieber Selbstversorgung für Doofe:

Container auf - Container zu !


:lol: :lol: :lol:


Jetzt ist der Zeitpunkt für den Grünlandumbruch Jungs, fast schon zu spät. Mal nen Bauern in der Nachbarschaft fragen ob er mit dem Pflug die Grasnarbe nach unten dreht, vorher schmeißt ihr 3 Liter Mist/Kompost pro Quadratmeter aufs Grünland, nach dem pflügen sammelt ihr die groben Steine runter, Scholle bis Frühjahr liegen lassen, dann kommt der Bauer nochmals mit der Egge um das Saatbeet herzurichten, nochmals Steine sammeln und ab dafür.....

Ooooder aber ihr "rigolt" den Boden von Hand damit die Grasnarbe im Boden verschwindet und bis zum Frühjahr zersetzt wird. Das ist richtige Arbeit, also nichts für euch ! Wartet bis zum Frost, dann habt ihr eine Ausrede um nichts zu tun ..... :lol: :lol: :lol:
Zuletzt geändert von Kackvogel am 23. Okt 2010 03:09, insgesamt 1-mal geändert.
Kackvogel
 

Re: was heißt aussteigen?

Beitragvon amaroland » 23. Okt 2010 02:50

@tachyon
der wollte ständig Geld von mir haben obwohl ich nachher rausgefunden hab, dass der mindestens 20 mal soviel Einkommen hatte wie ich

hast dir die frage ja schon selbst beantwortet. :idea:
indem man anderen leuten die haare vom kopf frißt, wird man selbst reich. nicht jeder, der nach geld fragt, ist arm, sondern meistens gierig. hier in regensburg liegt das aber auch an den vielen junkies. die szene hier hat hauptstadtdimensionen.
für die bist du sowieso nur einer von vielen mobilen geldautomaten. für alkohol und h. verkaufen die sogar ihre oma.
so, hab jetzt auch genug gesagt und muß mal schlafen. wünsch dir ein gutes nächtli. bis die tage. wir machen das schon!!!
mfg markus
amaroland
 

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