Zelttest

Hier kann nun jeder fragen oder selbst was zum besten geben

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Beitragvon Rumpel » 18. Jul 2010 08:29

siehe EDIT oben....

Hat es an der Stelle durchgetropft wo die Zeltbahn auf dem Gerüst aufliegt ? Besteht der Stoff gar nicht aus Baumwolle ?

Weitere Info hier:

http://www.jurtenland.de/billigkohte
Rumpel
 

Beitragvon Rumpel » 18. Jul 2010 09:05

Irgendjemand muss den Zeltofen und deinen ganzen Krempel dann auch noch umweltverträglich transportieren. Du hast es ja nicht mit Leichtpack.....


Sprit wächst für ein Muli außer im Winter überall :mrgreen:


Bild
Rumpel
 

Beitragvon chiemono » 18. Jul 2010 09:47

Ich würde sagen, der Stoff selber ist undicht. Morgens regnete es zwar nicht mehr, aber ich konnte etliche helle Stellen am feuchten Zelt sehen. Offensichtlich lagen bei der Versiegelung genau dort die Schnüre auf der Zelthaut auf. Bei Baumwollzelten ist es ja so, dass die Baumwolle aufquillt und so dicht wird. Mein Zelt ist aber ein Gemisch aus Baumwolle/Polyester ( Polycotton ), das wird nur durch Versiegeln dicht.

Naja, man wird klüger. Ich hab jetzt 2 Möglichkeiten: entweder ich verkaufe es wieder ( die 200 Euro krieg ich sicher dafür, denn Lavvus gibts bei eBay selten ), oder ich versiegel es selber - kostet sicher nochmal 50 Euro. Reklamieren ist zu umständlich, da über eine irische Firma gekauft.
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Beitragvon Rumpel » 18. Jul 2010 10:07

50 € wird das Imprägnieren gewiss nicht kosten, ist nur die Frage ob es an der Imprägnierung liegt, oder ob es an Materialfehlern liegt und du draufsprühen kannst was du willst und das Tipi trotzdem nicht dicht wird.

http://www.globetrotter.de/de/shop/deta ... d3d752ba33
Rumpel
 

Beitragvon chiemono » 18. Jul 2010 10:19

Naja, zumindest konnte ich mit Taschenlampe erkennen, dass es erstens an vielen Stellen tropfte und zweitens meist an welchen, wo keine Nähte sind. Seltsam finde ich auch die Tatsache, dass draufgeschüttetes Wasser perfekt abperlt und die Oberfläche staubtrocken bleibt, aber nach einer Weile Regen dennoch der komplette Stoff triefnass ist. Das deutet doch eher auf ein falsches Imprägniermittel hin.
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Beitragvon Tachyon » 18. Jul 2010 10:29

Es ist normal, dass Zelte nicht richtig dicht sind, um richtig dicht zu sein bräuchte man schon richtig ne Gummihülle oder sowas, "dicht" wird das Zelt dadurch, dass es schräg ist und das Wasser zur Seite abläuft, solange man die Hülle von innen nicht berührt läuft das auch schön ab aber wenn man es irgendwo berührt fließt das wasser auch dort ab. Daher gibt es in normalen Zelten auch ein Innenzelt, damit man nicht an die Aussenwand kommt und nass wird. Und wenn ein Zelt richtig dicht wäre, hätte man das Problem des Kondenswassers von innen, somit wäre auch alles nass.
Die beste Lösung, die ich für mich gefunden hab ist, einfach nicht bei Regen draussen zu schlafen. :mrgreen:
Tachyon
 

Beitragvon Rumpel » 18. Jul 2010 10:36

@chimi

Wenn du es wieder verscherbelst, bekommst du ein gutes Tarp (Silnylon oder Ripstop-Nylon, 3x3 m, ca. 40 € ) und einen atmungsaktiven, aber wasserdichten Biwaksack ( 60-70€) dafür....und es bleibt noch Geld übrig...vielleicht für einen gebrauchten kanadischen Modularschlafsack max. bis -25 Grad ( 50-80 €)....dann hast du eine Ganzjahreslösung die du den Gegegebenheiten entsprechend zusammenstellen kannst. ( Gewichte: Tarp 500-700gr. / Biwaksack 900-1000 gr. / Schlafsack im Winterbetrieb 3-4 kg / Schlafsack Sommerbetrieb 1,5 - 2 kg ) Bei einer Temperatur bis + 15 Grad ist der Biwaksack allein ausreichend....

....nen paar Kniffe zum Tarp-Aufbau

http://www.youtube.com/watch?v=bjMmla9DSzo
Rumpel
 

Beitragvon chiemono » 18. Jul 2010 11:05

@Tachyon

na ganz so ist das nicht, ich lebte schon mal ein halbes Jahr in einem billigen Supermarktzelt - das war komplett dicht. Nachteil bei Kunststoffen ist natürlich das Kondenswasser welches sich bei schlechter Lüftung innen bilden kann und die Tatsache dass es sich wesentlich stärker aufheizt als ein Baumwollzelt.

@Rumpel

wenn es billig und dicht sein soll, hast du recht. Andererseits - wenn ich eine bequeme Schlafunterlage sowieso mitschleppe, führt sich ein Ultraleichtzelt selbst ad absurdum. Mit meinen mittlerweile 49 Jahren, stehe ich nach einer Nacht auf einer "Strandmatte" etwas gerädert auf. Erholsamer Schlaf ist mir wichtig und da sollte die Unterlage passen und das Zelt zumindest zugfrei sein - eben ein "Wohnzelt". Das kann natürlich auch leichter Kunststoff sein, ich will es nur nach 2 Sonnenwochen nicht wegschmeißen müssen, weil etwa die Beschichtung sich auflöst. Drinnen Feuer machen zu können ist auch was wert - speziell wenn es mal kühler wird.
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Beitragvon Rumpel » 18. Jul 2010 11:28

zu a. )
Das Kondenswasserproblem verschwindet mit einem einhängbaren Innenzelt und intelligent angebrachten Lüftungslöchern ( mit Mosquitonetz sonst sind sie im skandinavischen Sommer z.B. nicht intelligent )...Ich habe so ein Zelt....so eine Lösung muss nicht schwer sein...wiegt 1,5 kg....Im Sommer kein Kondenswasser ( passe gerade ebenso mit meinen zwei Hunden rein ) ...im Winter ist es schnell durch Körperwärme aufgeheizt und hält die Wärme auch weil ein Boden drin ist......Ein einfaches Tütenzelt aus Plaste lässt einen im eigenen Öl liegen....Was man aber daraus machen kann ist ein preisgünstiges Tarp wenn man den Boden raustrennt....

zu b. )
kommt drauf an ob man ein Naturerleben möglichst ungefiltert erleben möchte, oder Camping machen, und eine verkleinerte Wohnschachtel mit sich rumschleppen/ rumkarren möchte...Es gibt auch selbstaufblasende Therm-A-Rest-Matten in 5 cm Dicke für Rückengeschädigte....Dieser gefühlte Komfortunterschied ergibt sich auch nur daraus wenn man daheim zu weich schläft und zu tief in die Matraze einsinkt....sowas ist schädlicher als hart zu liegen...Schlaf mal auf Sandboden ohne Unterlage und du wirst merken wie erholsam das ist...Eine Polsterung braucht man eigentlich nur im Hüftbereich..es genügt wenn man dort eine Jacke oder Pullis unterlegt..Feuer kannst du auch unterm Tarp machen ....siehe Film und weitere Filme rechts bei Youtube...

Du willst im Zelt pimpern und dabei nicht beobachtet werden..gibs zu :mrgreen:
Rumpel
 

Beitragvon chiemono » 18. Jul 2010 11:46

@Rumpel,

den Sandboden glaub ich dir schon, nur meist ist es Wald, oder Wiesenboden mit Steinen und Wurzeln. Ich hab muskulöse 75 Kilo bei 1.80 - da ist rund um den Beckenknochen nicht mehr viel und das kann schnell wehtun. Dass ich auch gerne etwas Privatsphäre hätte, so wie mit der Freundin am See streite ich auch nicht ab. Grundsätzlich hat es mir die Bauweise von Lavvus angetan - steile Wände - Stehhöhe - Lüftungshutze oben, deswegen solls auf jeden Fall sowas sein.

Wegen dem Liegen: früher gab es Strohsäcke, die wären ja eigentlich genial, aber womit füllen, wenn kein Gras, Stroh, ... vor Ort vorhanden. Die Thermarest-Matten sind sicher gut, aber das Selfinflatingsystem ist nicht ganz unempfindlich und teuer sind sie auch.
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