Dargelütz Schenkerprojekt Infos

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Re: Dargelütz Schenkerprojekt Infos

Beitragvon Elbin » 16. Dez 2010 04:38

Stimmt... ;) .
Elbin
 

Re: Dargelütz Schenkerprojekt Infos

Beitragvon Elbin » 16. Dez 2010 06:51

Hallo Oeffi,

I am sorry, aber ich hatte so viel zu tun (zugeschüttet), dass ich erst jetzt wieder dazu komme hier zu schreiben. In der Tat, ich habe da auch sehr viel Verständnis, kann ich absolut nachvollziehen. Nun denn, will auf deine Antworten zum Thema Dargelütz zurückkommen:

oeffi hat geschrieben:Liebe Elbin!

Ich denke, daß das Thema hier nun erst so richtig spannend wird, wenn ich auf die Beiträge von Dir und Datten schaue, wozu Du noch Antworten von mir wünschst...
Teil 1:
Ich könnte es mir recht leicht machen und z.B. sagen, was Verein und Kasse angeht, wo Du ja schriebst, nicht die Projekt-Aktivisten wären gefragt, hier über Gelder-Verwendung was zu berichten, sondern die Vereins-Vorstände, insbesondere der Uwe... -- daß es bei uns in Schenker-Bewegung (SB) mit diesen Unterscheidungen oft gar nicht so funktioniert: Der Uwe ist gleichzeitig erster Vorsitzender des VFS UND einer unserer tragendsten Projekt-Aktivisten!!! Er ist unser Natur-Arzt, Kräuter- und Yoga-Experte, hält das Friedens-Garten-Projekt in "schwäbischer" Ordentlichkeit, ist in Kooperation mit dem benachbarten LebensGut-Projekt Verantwortlicher eines Permakultur-Waldgartens, gibt Kurse in Gewaltfreier Kommunikation, lebt außerdem bereits recht "schenker-nah" usw...
Der Mann hat eine sucht-freie Arbeits-Moral, daß in den letzten Jahren - etwas scherzhaft formuliert - für Mitlebende im Projekt es öfters ein Problem war, seine Gründlichkeit, Disziplin und Arbeits-Horizonte bloß mit anzuschauen... Da bekamen so Einige schon ein mulmiges Gefühl und fühlten sich 'seltsam' dabei...
Ich bin super-froh, mit ihm eng befreundet zu sein... --- Ich muß leider damit leben, daß für das, was ich (mit Schenker-Bewegung) will, es erstmal nur einige seltene "Stecknadel-im-Heuhafen"-Pioniere gibt, mit denen ich da richtig loslegen kann... Krass formuliert, hat man oft das Gefühl, in einem Raubtier-Käfig zu sein, mit einer recht hohen Zahl von halb-gelähmten Wärtern, und nur einigen "erwachten" Leuten, bei denen dann die Leistungs-Fähigkeit allerdings regelrecht "explodieren" kann und die zu "Super-Tier-Pflegern und -Verstehern" werden und die Situation einigermaßen "hoch halten" können...
Woran das m.E. liegt, beschreibe ich gleich in Teil 2...

Also ich könnte es mir recht leicht machen und sagen, der Uwe - der noch dazu eher persönliche Kommunikation als Internet an sich kultiviert hat - hat nicht soviel Energie, hier auch noch mit Rechnungen ins Forum zu kommen...
(Ich freu mich schon sehr stark, wenn ich ihn gewinnen kann, allmählich zumindest in internen Forums-Teilen, z.B. dem "Vertrauens-Personen-(VEP-)Forums"-Bereich des oeffi.such.info-Forums sich in hoch-idealistische Diskussion mit einzubringen...)

Und ich könnte hinzufügen, daß es in den vergangenen ca. 15 Jahren des Vereins da so viel Spannendes bzgl. Finanzen meines Wissens auch gar nicht zu berichten gab... Auch weil viele andere Vereins-Mitglieder m.E. eher zu den "halb-gelähmten Wärtern" zu zählen waren, die Mitglieds-Beiträge gering waren und man sich davon auch befreien lassen kann, größere Spenden-Sammel-Aktionen meines Wissens kaum vorkamen (nur einmal, als es um den Kauf der Hälfte der Dargelützer Häuser ging, und da waren auch die Schenker stark als Motoren mit beteiligt), die Einnahme-Quellen während der meisten Jahre sehr gering waren (einige Jahre lang meines Wissens nur eine einzige Mini-Miet-Einnahme für die Unterhaltung des ganzen Verein und mehrerer Projekte) --- mußten die vorneweg mit-arbeitenden Vereins-Aktiven eher damit rechnen, aus eigener Tasche noch was in den Topf zu tun, damit der Laden am Laufen blieb...


Ich finde meine Fragen und die gleichermassen von anderen Interessierten annähernd ähnlich gestellten Fragen, mit deiner Antwort bezüglich des Vereins (Zuständigkeit, Gelder, Spenden etc.) ausreichend genug beantwortet und freundl., neutrale MitleserInnen haben mir das beim Querlesen bestätigt. Schön, dass du in Uwe Haspel einen engen Freund gefunden hast und er ein seltener "Stecknadel-im-Heuhaufen-Pionier" ist. Dass der Uwe Haspel eine sucht-freie Arbeitsmoral an den Tag legt finde ich persönlich Klasse! Mir wird da gar nicht mulmig. Ich mag das und bin selbst so und kenne auch viele andere, die so sind. Das bringt nicht nur Erfüllung und Zufriedenheit, sondern auch das gewünschte Ergebnis und zwar dort, wo man es haben will. Ist einfach so und ich denke, dass so ein Mensch, wie der Herr Haspel, ganz ganz wichtig für Schenkerbewegung ist. Er ist verlässlich, gründlich, planungssicher und bringt die notwendige Arbeitsmoral mit. Ehrlich Oeffi, das braucht es auch aus meiner Sicht für SB, zumindest teilweise.
Es ist schön zu hören, dass du sagst, dass du superfroh bist mit ihm befreundet zu sein.

oeffi hat geschrieben:Und ich könnte zu Datten und den von ihm angesprochenen Problemen sagen, daß die Lage in Dargelütz, insbesondere die mit bedingungsloser Aufnahme auch "gelähmtester" bzw. sogar schwierigster Menschen verbundene "geschenkte Sozial-Arbeit" immer (- auch schon in allen Projekt-Vorstellungs-Texten -) unverblümt beim Namen genannt wurde und wird und man also mit den von ihm beschriebenen Problemen dort rechnen muß... -- und daß ich dabei gern auch auf meine Weise mithelfe, wobei ich allerdings weniger äußere "Notlösch-Aktivitäten" als Ausweg sehe (- obwohl ich immer, auch in den letzten Jahren, auch viel mit sowas beschäftigt war, bis Rasputin dazukam... -), sondern indem ich m.E. "funktionsfähige Basis-Handlungs-Konzepte" anbiete, auch durch Kurse: RADIKALE SELBST-ORGANISATION, ohne auf die anderen zu schauen, von ganz innen über sehr anspruchsvolle Kommunikations- und Konflikt-Formen bis zu ganzheitlicher Lebens-Gestaltung...


In der Tat, wenn man die von Datten angesprochenen Probleme genauer betrachtet und diese der eigentlichen Bedeutung des Projektes Dargelütz gegenüberstellt, muss/musste man von vornherein mit derartigen (von Datten oder auch anderen) beschriebenen Problemen rechnen.
Es ist meines Erachtens aufgrund deiner Erklärungen somit klar erkennbar, dass sich manche Menschen zu Unrecht über das Projekt Dargelütz beschweren. Sie haben einzig und allein den Sinn dieses Projektes nicht verstanden :idea:
Ich hoffe, dass durch dieses Interview interessierten Menschen das Projekt "Dargelütz" nunmehr klarer erscheint. Bin da aber sehr zuversichtlich, da ich deine Antworten einer im Studium befindlichen Gruppe junger Menschen vorgelegt habe und diese dein Gesagtes als klar verständlich empfinden, weil gut und verständlich von dir erklärt.

oeffi hat geschrieben:
Bringt m.E. - aus den Gründen, die ich in Teil 2 beschreibe - mehr, als "äußere Ordnung" fordern zu wollen, mit "festen Besitz- und Zuständigkeits- und Bestimmungs-Rechten", um sich daran festzuhalten... ------- obwohl ich schon sehe, daß für Übergangs-Zeit, und gerade an einem Ort, wo man sich auch mit den "Abgestürztesten" auf den Weg machen will, es auch von der Sorte was braucht, insbesondere bei den mitlebenden Schenker-Verbündeten, um deren "Schiffchen nicht untergehen zu lassen"...


Ja, da hast du absolut recht, sehen wir auch so.

oeffi hat geschrieben:Aber ich könnte sagen, daß die Entwicklung in Dargelütz nicht so richtig hochkommen kann, wenn die Einen bzgl. äußeren Selbstversorgungs-Arbeiten oft nur "Strohfeuer-Aufflammen" hinbekommen -- während aber auch die Anderen z.B. grundlegende Kommunikations-Formen, die man miteinander als Zusammenarbeits-Team abspricht, dann nicht "durchhalten": Daß man bei Problemen offen kommunizieren sollte... Und daß man bei Kritik- und Konflikt-Stoffen konsequent "Gewaltfreie Kommunikations- und Konflikt-Kultur (GKK)" praktizieren sollte (was u.a. bedeutet, eventuelle Fehler, die man bei einem anderen sieht, nicht irgendwo anders, sondern direkt mit ihm anzusprechen, und dann auch gründlich und konsequent zu klären - eventuell mit Einbezug von vertrauenswürdigen Vermittlern bzw. Schlichtern - , bevor daraus am Ende Gift für die Gemeinschaft wird...
In den letzten Jahren war für Dargelütz die Mißachtung solcher offenen Kommunikation und gewaltfreien Umgangs-Kultur viel zerstörerischer (mit wilden Schlechtmach-Aktionen und Hintenrum-Intrigen z.B....), als daß fehlendes Durchhalte-Vermögen bei der Garten-Arbeit Schaden angerichtet hat... Da sind mehrere Gemeinschafts-Bildungs-Ansätze auseinander geflogen...


Sehr gut analysiert und auf den Punkt gebracht.

oeffi hat geschrieben:((Und, am Rande bemerkt, wenn man so sagt, daß Containern soviel leichter sei als die Garten-Arbeit, rate ich auch jedem, mal so eine Container-Tour mit Fahrrad und Anhänger mit Rasputin in eine etwas entferntere Stadt mitzufahren... Ist ne gute Erfahrung...))


Zu dieser Randbemerkung bezüglich des "Containerns" möchte ich sagen, dass ich auch schon mit anderen Menschen gesprochen habe, die manchmal aus finanziellen Gründen "containern" müssen oder mussten und die finden das allesamt nicht einfach.
Ich denke auch, dass das "Containern" mitunter schwerer ist als Gartenarbeit. Ich würde, denke ich, die Gartenarbeit vorziehen, würde allerdings aus reinem Interesse gerne einmal eine Fahrrad-Tour mit Rasputin in eine etwas entferntere Stadt mitfahren (nur um diese Erfahrung einmal zu machen, bin da relativ offen) Fahrradfahren kann ich gut und habe auch die nötige Kondition ;) Aber, um die Selbstversorgung nicht ganz aus dem Auge zu verlieren, wäre es sicherlich auch zufriedenstellend, wenn man dort langfristig hinkommen könnte..Aber wie du ja bereits gesagt hast ist es mit den "Abgestürzesten" auch nicht wirklich einfach sich da auf den Weg zu machen....

oeffi hat geschrieben:Nun zu Teil 2: Woran liegen die Probleme in der Tiefe? Und was kann man da tun?

Ich sehe es so, daß hier wie an vielen anderen Stellen, wo über alternatives Leben gesprochen wird, und wo es oft um so Themen geht wie Selbstversorgung oder um äußere Strukturen wie Vereine, Stiftungen, Kassen usw. --- sich m.E. dann immer wieder zeigt, daß man damit nicht auf die entscheidenden Ebenen kommt, sondern nur auf Symptom-Ebenen bleibt!

Die "Umwelt-Krise" ist entscheidend eine "Inwelt- und Miteinander-Krise"!

Es bringt noch nicht den entscheidenden Durchbruch, wenn man Land zur Verfügung stellt, und einige Menschen dort zusammen bringt, denen man den guten ZIEL-Willen (wie Selbstversorgungs-Gemeinschaft) auf den ersten Blick sogar auch glauben kann...
Allzu oft zerplatzt es schon nach Kurzem...
Und - mal wieder überspitzt ausgedrückt - zu aller Erstaunen passiert es dann oft auf so scheinbar "kindische" Weise, daß die erträumte tolle Gemeinschaft zur Heilung der Welt "sich schnell zerreibt oder zerknallt", weil einer seine Zahnbürste in den falschen Becher stellt...

Wir versuchen m.E. die Probleme meist auf viel zu äußerlichen Ebenen anzugehen, weil wir fast alle in der Tiefe, wo es eigentlich drauf ankäme, nicht wirklich dran gehen wollen...

Ich denke, all die auftauchenden Probleme (wildes unkontrolliertes Raubtier-Verhalten, ob nun bei aggressiven Sozial-Fällen im Haus der Gastfreundschaft oder mit Blick auf das Kommunikations-Verhalten von vielen Usern hier im Forum; Strohfeuer-Arbeitsenergie, die kein richtiges Durchhalte-Vermögen hat und verpufft; halb-gelähmte Alternativ-Aktivisten, die zwar das Richtige erkennen, aber nicht so recht die Kraft finden, dafür loszulegen - sogar wenn sie nicht ersatzweise zu Drogen oder Freizeit-Ablenkung - Sex, Drugs and Rock'n Roll - greifen...) wären mit der Brille, daß man mit einem Sucht-Umfeld zu tun hat, und daß ein echter Ausweg grundlegende Persönlichkeits-Arbeit erfordern würde, am ehesten richtig zu begreifen und aufzudröseln... (Auch warum diejenigen, die den Durchbruch schaffen, dann z.T. eine unglaubliche Leistungs-Explosion erleben, wie von Stahl-Fesseln befreit...)

Weshalb ich als Schlüssel zur Problem-Lösung so etwas empfehle wie die Mittel der INNEN- UND KOMMUNIKATIONS-ARBEIT, wie ich sie im Bereich "Schenkerbewegung" des oeffi.such.info-Forums ausdrücklich in den Mittelpunkt gestellt und gründlich beschrieben habe: ORGANISCHES DENKEN (OD), LICHT-LIEBES-ARBEIT (LILI), GEWALTFREIE KOMMUNIKATIONS-KULTUR (GKK) und KONSENS-KOMPETENZ...


Die Probleme in der Tiefe hast du hier ziemlich gut auf den Punkt gebracht nebst deiner Empfehlung, wie man die Probleme im Kern in den Griff bekommen könnte.

oeffi hat geschrieben:

In Schenker-Bewegung insgesamt und auch in Dargelütz ist aus meiner Sicht ein brodelndes Experimentier-Feld, wo man zu diesen Problemen und Lösungs-Wegen hervorragend arbeiten und forschen kann...


Wünschenswert wäre das. Hier könnte man gute Erkenntnisse herausziehen über das menschliche Miteinander (der verschiedensten Typen mit ihren individuellen Problemen und der jeweiligen individuellen geistigen Reife), um Lösungswege für den Umgang der Menschen miteinander erarbeiten zu können.

oeffi hat geschrieben:Zuletzt möchte ich nochmal die von mir häufig erzählte Veranschaulichungs-Story erzählen, woran sich aus meiner Sicht die im Kern steckende Sucht-Problematik allerdeutlichst zeigt:
Wenn ich Menschen das Dargelützer Projekt anpreise, sage ich oft: Also da kannst du, wenn nötig, ohne Miete mit wohnen (wir werfen niemanden wegen Geld raus), oder du kannst Mitglied im Eigentümer-Verein werden und wirst so dein eigener Vermieter, hast extreme Mitgestaltungs-Möglichkeiten... Du hast größtmögliche Freiheiten: Mußt nicht groß mitarbeiten... Kannst für dich vom Amt oder per Job Geld bekommen - ohne daß du davon was für die Gemeinschaft geben mußt, wenn du nicht willst... Du bekommst geschenkte "Zugaben" von der Gemeinschaft durch gesammelte Essens-Reste, Alt-Kleider, wahrscheinlich auch ein Fahrrad, kannst kostenlos viele Räume, Werkstätten, Meditations-Raum, Bibliothek, Garten-Flächen etc. mit nutzen... -------------- Also könntest du am Monats-Ende mehr Geld auf der Hand haben und - wenn Du willst - für dich allein ausgeben, als es dir möglich wäre, wenn du in irgendeiner Neubau-Block-Wohnung wohnen würdest...
Dann gucken mich die Leute schon argwöhnisch an... "Hm, das hört sich ja echt vorteilhaft an... Mehr Geld zum eigenen Ausgeben... In größter Freiheit... Hmmm, hmmm... Wo ist da der versteckte Haken?... Es geht doch um alternatives Leben, da wird doch von uns irgendwas an Verantwortung gewollt...?"
Und dann sag ich - freudestrahlend, weil ich das ja für ein supertolles Angebot halte -: "Zusätzlich - aber auch das ganz freigestellt, nur als Angebot, das man nicht annehmen muß, wo man sich auch völlig fern halten kann - habt ihr in diesem Gemeinschafts-Experiment die Möglichkeit, euch mit den anderen Gemeinschafts-Mitgliedern zusammenzusetzen und gemeinsam vernünftig - im Konsens - Entscheidungen zum Wohle aller zu treffen, wie man das Leben dort gestalten könnte!"
Und dann kommt als Reaktion (- was für eine entsetzliche Überraschung! -): "Waaaaaaaaah! Nee! Unter keinen Umständen! Ich will machen können, was ich will... Und mich nicht nach so einem Vernunft-Konsens mit den anderen richten müssen... -- Dann geh ich lieber in die Bude im Neubau-Block!"

Das Kern-Problem der Sucht besteht m.E. darin, daß der einzelne Mensch in sich schon gar nicht bereit ist, sich der Regie seiner fürs Ganze verantwortlich denkenden Vernunft unterzuordnen, sondern das eher wie eine fürchterliche Diktatur fürchtet, und dann natürlich auch nicht bereit ist, sich in eine Vernunft-Konsens-Gemeinschaft mit den Mitmenschen einzufügen...

Gut möglich, daß das nicht nur eine Problematik ist, welche der Kapitalismus im Menschen hochgezüchtet hat, sondern daß es eine Grund-Sucht-Gefahr des Menschen ist, weil er aus der Instinkt-Steuerung raus gerutscht ist, und die dabei neu entwickelte Ersatz-Fähigkeit des Denkens, der Vernunft, zu schwach sein könnte, die wild gewordenen Einzel-Motive wieder zu zügeln...

Wie auch immer, für den Ausweg müßte man wohl an diesen Stellen mit der Arbeit ansetzen...
Am besten wohl, wie gesagt, mit Mitteln wie OD, LILI, GKK und Konsens...


Ich glaube, dass die Menschen das von dir Gesagte im sogenannten "Neubau-Block" leben könnten (dazu müssten sie nicht zwingend nach Dargelütz kommen), würden sie sich dort selbst einen Platz/Ort schaffen, wo sich alle Bewohner zu Vernunft-Konsensentscheidungen einfinden/treffen könnten/würden. Aus meiner/unserer Sicht ist spielt die "Behausung" hier keine eigentliche Rolle...
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Re: Dargelütz Schenkerprojekt Infos

Beitragvon oeffi » 19. Dez 2010 21:58

Elbin schrieb: hat geschrieben:Ich glaube, dass die Menschen das von dir Gesagte im sogenannten "Neubau-Block" leben könnten (dazu müssten sie nicht zwingend nach Dargelütz kommen), würden sie sich dort selbst einen Platz/Ort schaffen, wo sich alle Bewohner zu Vernunft-Konsensentscheidungen einfinden/treffen könnten/würden. Aus meiner/unserer Sicht ist spielt die "Behausung" hier keine eigentliche Rolle...
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Re: Dargelütz Schenkerprojekt Infos

Beitragvon oeffi » 20. Dez 2010 00:55

HATTE EINE ZU LANGE UNTERBRECHUNG UND KONNTE DESHALB NICHT WEITERSCHREIBEN, DESHALB HIER NOCHMAL DER KOMPLETTE BEABSICHTIGTE BEITRAG VON MIR...


---------------------------------------------------------------------------------------------------



Elbin hat geschrieben:Ich glaube, dass die Menschen das von dir Gesagte im sogenannten "Neubau-Block" leben könnten (dazu müssten sie nicht zwingend nach Dargelütz kommen), würden sie sich dort selbst einen Platz/Ort schaffen, wo sich alle Bewohner zu Vernunft-Konsensentscheidungen einfinden/treffen könnten/würden. Aus meiner/unserer Sicht ist spielt die "Behausung" hier keine eigentliche Rolle...



Das sind spannende Fragen aus meiner Sicht...

Erfahrungsgemäß kann ich halt nur sagen, daß viele Menschen solche Neubau-Blocks oder auch allgemein Stadt-Leben mit unüberschaubarem Massen-Leben assoziieren, wo man gut in Anonymität abtauchen kann und "(willkürlich) machen kann, was man will"... "Stadtluft macht frei!" wird aus meiner Sicht von Vielen so (ungünstig) aufgefaßt...

Das entscheidende Kern-Anliegen von SB besteht allerdings eigentlich nur darin, daß irgendwie eine effektive KULTUR DES GLOBALEN KONSENS-TEILENS erreicht werden kann...

Den Rest könnte man von mir/uns aus gern als gemeinsame Forschungs-Themen angehen...

Wie wichtig ist (soziale) Überschaubarkeit für so eine Kultur des globalen Konsens-Teilens?
(Manche Indianer sagen Dinge wie, daß eine Gemeinschaft von mehr als ein paar hundert oder ein paar tausend Menschen unmenschlich würde...)
Geht es mit Bildung überschaubarer Gemeinschafts-Zellen im direkten Rahmen einer unüberschaubaren Masse von Menschen drumrum?
Wieviel Überschaubarkeit der Lebens-Bezüge brauchen wir nicht nur im zwischen-menschlichen Sinne, sondern auch im Sinne des Mensch-Natur-Kontextes (- aus meiner Sicht am günstigsten "Permakultur-Eingewobenheit" -), damit Verantwortung im Sinne von Überblick und Kontrolle der Verhaltens-Folgen ausreichend möglich wird?

Sehr spannende Forschungs-Fragen aus meiner Sicht... An denen ernstmeinende Menschen sehr fruchtbar gemeinsam forschen können... Zugunsten möglichst guter Ergebnisse für die Menschheit der Zukunft...
SB lädt dazu mit offenen Armen ein...
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Re: Dargelütz Schenkerprojekt Infos

Beitragvon oeffi » 6. Mär 2012 12:52

Es gibt wieder heftige Angriffe gegen uns und Reaktionen von uns darauf:

Ein einleitender Satz (- das Thema geht auch in den folgenden Postings weiter -) von Uwe Haspel, langjähriger Schenker-Verbündeter (und z.T. auch bereits in Schenker-Weise 'politisch und wirtschaftlich selbst-organisierend'), verantwortlicher Gastgeber vor Ort im Projekt 'Friedens-Garten' und Vorstand im Verbündeten-Verein 'Verein zur Förderung des Schenkens VFS e.V.':
Aufgrund von schweren Vorwürfen bezüglich unserem Wirken im Haus der Gastfreundschaft(HdG) in Dargelütz hat Öff!Öff! als Projektveranwortlicher und der 'Unterstützerkreis des HdG' folgendes Schreiben verfaßt:



Das 'Hilfs-Konzept' unseres 'Hauses der Gastfreundschaft':
LIEBE ALS GRUNDLEGENDSTER HEIL-FAKTOR U ALS BASIS FÜR ALLES 'SPEZIALISIERTERE THERAPIEREN'; MENSCHEN EINFACH NUR ALS FAMILIE AUFNEHMEN




Erklärung der Unterstützungsgruppe des Hauses der Gastfreundschaft (HdG) in Dargelütz am 16.2.2012:

Das Haus der Gastfreundschaft in Dargelütz bei Parchim/Mecklenburg bietet Menschen möglichst bedingungslose Aufnahme - auch und gerade den Ärmsten der Armen und Menschen in Notsituationen.
Dort können sie eine Lebensbasis finden oder in Selbstregie oder gemeinschaftlich aufbauen.
Hauptverantwortlich sind für das Anwesen die "Schenker" - die aus Gewissensgründen politisch und wirtschaftlich selbstorganisierten Menschen unserer Schenkerbewegung - außerdem der Unterstützerkreis anderer Verbündeter.
Das direkt daneben gelegene Projekt des VFS, des Vereins zur Förderung des Schnkens, ist eigenständig. Die Übernahme von Mitverantwortung für das HdG ist von den Bewohnern freiwillig. Zusammenwirken der Menschen beider Projekte ist für uns erwünscht, ist aber werder an die eine noch andere Seite Bedingung.
Derzeit ist kein Verantwortlicher der Kerngruppe der Schenkerbewegung imProjekt. Deshalb ist die Verantwortung für den Alltagsbetrieb für uns erfreulicherweise in die Hände der schon seit einiger Zeit dort lebenden Gäste gegeben worden, damit das Anwesen weiterhin seiner Bestimmung entsprechend genutzt werden kann. Es besteht engmaschiger Kontakt und die Möglichkeit umgehender Kontaktaufnahme in Notfällen, um die Projektstabilität zu sichern.

Uwe Wilhelm Haspel



Erklärung von Öff!Öff!, dem Hauptverantwortlichen für das HdG:

FREIRAUM, EINFACH NÄCHSTENLIEBE BZW. 'MENSCHEN-GESCHWISTERLICHKEIT' IN SICH ZU ENTWICKELN UND EINANDER ANZUBIETEN - DAS IST ENTSCHEIDENDER SINN UND ANGEBOT DES HDG ! MEHR AN 'THERAPEUTISCHER' HILFE KANN GERN DAZU KOMMEN - DER SINN DES HDG-PROJEKTS HÄNGT ABER NICHT DAVON AB...

Wenn jemand (einfach aus NÄCHSTEN-LIEBE bzw. BEDINGUNGSLOSER SCHENKENDER LIEBE) einen (sucht-)kranken Obdachlosen quasi wie ein Familien-Mitglied bei sich aufzunehmen bereit ist und in solcher Aufnahme einen wichtigen Nährboden für seine Heilung sieht - ist es da ein sinnvoller Vorwurf, daß er dadurch keine spezial-therapeutischen Angebote bieten würde? Zumal wenn diese Aufnahme sich sogar als Basis für den Kranken verstehen will, um von da aus zu solchen anderen Hilfs-Angeboten gehen zu können? Ist es denn für 'Spezial-Therapien' nicht ein hilfreicher Hintergrund, wenn der Patient einen Halt bietenden Familien-Hintergrund hat?
Eine derartige Aufnahme quasi als Bruder oder Schwester will das HdG zu bieten versuchen. Solche Menschlichkeit praktizieren kann aus unserer Sicht jeder. Wir freuen uns sogar sehr, wenn es auch in möglichst selbst-organisierender Weise durch aufgenommene Gäste bzw. unter solchen Gästen geschieht, sehen das auch als sehr heilsam für alle an. (Vergleichbar ist die positive Wirkung von 'peer'- oder Selbsthilfe-Gruppen...)


Im Unterschied zu 'speziell qualifizierten' Beratungs-, Betreuungs- und Therapie-Angeboten kommt es Schenker-Bewegung - insgesamt, und insbesondere im 'Sozialarbeits-Projekt' "Haus der Gastfreundschaft" - darauf an, die Basis der allgemeinen 'menschlichen' Möglichkeiten, die eigentlich jeder hat oder haben kann, als Grundlage zu betonen und zu entwickeln. 'Entwicklung von unten, bei jedem' kann man es auch nennen...
Der (Freiheits-)Fähigkeit des Menschen zu Selbst-Organisation (bzw. auch seinen Selbstheilungs-Kräften) soll Raum gegeben werden. So 'Raum-Geben' ist aus unserer Sicht erstmal das Entscheidende. Hilfestellungen können natürlich gern dazu kommen, soweit machbar (von innen oder von außen des Projekts). Aber im Bewußtsein, daß es um etwas 'Dazu-Kommendes' geht für den vorrangigen Nährboden möglichster Selbst-Organisation und Selbst-Heilung, was dadurch auch nicht irgendwie beeinträchtigt bzw. 'ausgehebelt' oder ersetzt werden soll...  Wenn man freie, selbstbestimmte, mündige Menschen möchte, ist so ein Vorgehen aus unserer Sicht grundlegend...
Außenstehende könnten ein 'Mehr' an Hilfen gern selbst hinzufügen (und sollten sich dann über darin liegende Belastungen, die sie auf sich nehmen, aber nicht unpassenderweise beim HdG beschweren) - oder alle, die solches 'Mehr' für sinnvoll halten, können auch gern gesellschaftliche Hilfs-Stellen von außen mit einschalten... HdG war da nie gegen, hat nie gesagt, daß wir alle noch so schweren Fälle in jeder Hinsicht umfassend versorgen oder therapieren können oder dergleichen...  HdG steht nur dafür, daß die Bereitschaft zur einfachen menschlichen NächstenLIEBE, im Sinne von möglichst bedingungsloser Aufnahme-Bereitschaft und Teilen eines bescheidenen Lebens-Minimums in geschwisterlicher Weise, ein wesentlicher Nährboden menschlicher Hilfe ist - worauf auch komplexeres Therapieren aufbauen kann, aber wohl nie Ersatz dafür sein kann oder sollte...
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Re: Dargelütz Schenkerprojekt Infos

Beitragvon oeffi » 6. Mär 2012 13:53

* Ich, Öff Öff, habe zum Thema der konkreten Vorwürfe der letzten Zeit im http://www.schenkeraspiegelforum.plusboard.de ein Thema eröffnet im Bereich "Stellungnahmen zu verbreiteten Lügen", mit der Überschrift "Falsch-Darstellungen von Datten"...


* Uwe möchte, daß auch weitere Texte mit verbreitet werden (die ich daher hierhin, in das schenkeraspiegelforum.plusboard.de und in den Schenker-Blog www.dieschenker.wordpress.com setzen werde):

WICHTIG - Internet betreffend!
WICHTIG: Das Ausmaß der Angriffe auf uns hat so stark zugenommen, daß wir die Umgangsstrategie damit ändern. WIR EMPFEHLEN EUCH/IHNEN INTERESSIERTEN AUSDRÜCKLICH, sich auf den Websites und Foren derer zu informieren, die sich als unsere Gegner erklärt haben. Wo Licht hinfällt, wird die Dunkelheit erhellt!
Auf folgende Stellen weisen wir konkret hin:
2 uns angreifende Threads im Forum http://www.schenkerbewegung.net (Titel: 'Sperrung von Datten im SAS-Forum' und 'Botschaft an Öff Öff Jürgen Wagner')...
Auch laden wir Euch/Sie ein, uns persönlich zu kontaktieren, insbesondere sich in unseren Projekten ein Bild von uns, unserem Leben und Wirken zu machen.
Für Liebe und Wahrhaftigkeit!
Uwe Wilhelm Haspel, Vorstand im VFS
Öff!Öff! (Jürgen Wagner)


und:


Klarstellung betreffend des aktuellen Konflikts um das Haus der Gastfreundschaft (HdG) in Dargelütz – Vorhaltungen gegen Öff!Öff! (Jürgen Wagner) als Hauptverantwortlichen, Uwe Haspel als Unterstützer des HdG, und gegen Bewohner der Dargelützer Projekte wegen des Gesundheitszustandes und der Betreuung eines Bewohners des HdG (xxx genannt):

An Matthias Thater alias Datten, Walter Ostermaier alias Mr.X. und Sam und an andere Interessierte: Ich spreche Euch bewußt mit bürgerlichem Namen an, da mir sehr wichtig ist, daß hinter dieser heftigen Kritik von Euch Ihr auch als greifbare Personen steht.


Als Erstes: Bitte geht achtsam mit Worten und Behauptungen um!

Kennt Ihr den Betroffenen persönlich oder habt ihn kontaktiert (Du natürlich schon, Matthias)? Bei welchen Beteiligten außer Matthias habt Ihr Euch informiert, so direkt wie möglich? Wie eingehend habt Ihr Euch über Details und Hintergründe informiert? Wie bezeichnet Ihr Menschen, die bei relativ geringem Informationsstand ihre Aussagen auf eine Menge Spekulationen gründen und dann Urteile teils massiver Art über Andere treffen?

Hier ist die Geschichte, soweit ich sie durch eingehendes Gespräch mit nahezu allen Beteiligten ermittelt habe:


Zur Lage: Seit Herbst 2011 ist xxx Mitbewohner des HdG. Ich kenne ihn seit November persönlich und habe ihn mehrmals teils auch über Stunden im Gemeinschaftsraum erlebt, mit ihm auch viel geredet. Der Gesundheitszustand von xxx erschien dann während der starken Kälteperiode bedroht. zzz (examinierte Krankenpflege) übernahm für eine Zeit Hauptobhut für ihn in Haus 10. Kerstin benachrichtigte mich darüber. Ich sprach dann am 13.2. mit zzz und teilte klar mit, daß Öffi und ich ansprechbar seien. Am 18.2. telefonierte ich mit der Dargelützer Runde in Haus 10 - anwesend war auch xxx und Datten (alias Matthias T.). xxx erschien mir im Wesentlichen so, wie ich ihn kenne, wobei ich am Telefon sehr eingeschränkt dies zu beurteilen wage und mich stark auf die Rückmeldung der Menschen vor Ort stütze. Wir sprachen gemeinsam darüber, daß xxx wegen dem wärmeren Wetter und Stabilisierung wieder im HdG sein könne. zzz sagte noch, sie bestehe darauf, daß er ärztlich untersucht würde, Matthias T. sei bereit, dies kommende Woche einzuleiten. Wir vereinbarten ein Telefonat für 22. oder 23.2., um Neuigkeiten auszutauschen (was auch erfolgte). Am 21.2. veranlaßte Matthias T. (mit Notarzt) die Krankenhauseinweisung von xxx. zzz sagte mir klar, xxxs Zustand sei ihr auch an diesem Tag stabil erschienen, nicht als Notfall (xxx sei täglich phasenweise sehr zurückgezogen und würde viel ruhen und auch tags schlafen, sei dann aber wieder aktiv und munter). xxx habe sich erst geweigert, mitzugehen. Sie habe mit gutem Zureden und der Versprechung, daß er nach dem Krankenhausaufenthalt wieder hierher zurückkommen könne und auch abgeholt würde (Matthias T. gab die Zusage), dann erreicht, daß er mit dem Notdienst ins Krankenhaus mitgegangen sei. Am 23.2. wurde er wieder entlassen. In Dargelütz konnte die Krankenhausmitarbeiterin niemanden telefonisch erreichen und rief dann Öffi an. Er und Anke organisierten dann, daß Matthias T. benachrichtigt werden konnte und xxx vom KH abgeholt werden konnte (Öffi und Anke berichten darüber im A-Forum). In diesen Tagen setzte Matthias T. in das öffentliche Forum von Walter Ostermaier – Mr.X. einen Beitrag mit heftiger Kritik und Angriff. In einem telefonischen Klärungsversuch legte ich ihm das Konzept des HdG (siehe anbei bzw. im vorhergehenden Beitrag hier im Forum) und unser Rollenverständnis dar. Auch betonte ich (wie schon mehrmals in den letzten zwei Jahren) das uns sehr wichtige Anliegen, daß er bei Schwierigkeiten in Dargelütz sich bitte mit einem von uns (Öffi oder mir) zwecks Klärungsversuch in Verbindung setze und nicht Konfliktstoff anhäufe, oder - wie jetzt - sofort mit Vorwürfen an die Öffentlichkeit damit gehe. Er ließ mich noch wissen, daß er "Gesundheits- und Hygieneamt" rufen wolle wegen des HdG (wohl wegen der Unterbringung von xxx dort).
Am 24.2. erfuhr ich vom Austausch von Matthias, Sam und Walter in dessen Forum. ( http://forum.scoutleben.de/index.php?ca ... 1&tdl=1278 ). Deswegen entschloß ich mich zu dieser Klarstellung.

Die jüngste Neuigkeit ist, daß xxx in Zusammenarbeit mit einer Mitarbeiterin des Sozialamts Parchim in eine Einrichtung gebracht worden sei, wo er gesundheitlich fachlich betreut werden könne.


Matthias, Walter, Sam! Folgende Einladung spreche ich von Herzen aus: Macht Vergleichbares wie wir, sozialen Dienst für Menschen mit familiärer Aufnahme und Begleitung, in Eigeninitiative oder mit welcher Einrichtung auch zusammen. Laßt uns dann nach einer Zeit Bilanz ziehen und uns an den Erfolgen freuen – und wir versprechen Euch, wenn Ihr erfolgreicher seid, freuen wir uns von Herzen mit. Das halte ich für die bei weitem erstrebenswerteste Form des Kampfes – ein Wettstreit darin, um Menschen weiterzubringen – in Liebe, Solidarität, Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit. Genug gesagt - damit schließe ich das Thema für mich bezüglich der Auseinandersetzung mit Worten ab!

Uwe Wilhelm Haspel - Verein zu Förderung des Schenkens und Unterstützerkreis des HdG
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Re: Dargelütz Schenkerprojekt Infos

Beitragvon oeffi » 6. Mär 2012 14:10

Ich füge meinerseits noch einen Beitrag hinzu, den ich im schenkeraspiegelforum.plusboard.de schrieb (folgt hier), und verweise auch auf einen anderen Beitrag dort von mir, den ich hier aber in das Thema 'Klartext und Stellungnahmen von Elbin und Öffi' hineinposte, in welchem ich mal wieder die 'Verleumdungs-Lage' der letzten Jahre etwas zusammenfasse - und auch erkläre, inwiefern schon ein 'im Internet Vorbei-Lesender', auch wenn er sich nicht die Mühe weiter-gehender Prüfungen machen möchte, bereits ein ziemlich aussage-kräftiges Bild bekommen kann...


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[Die Anfangs-Sätze beziehen sich auf vorher-gehende Beiträge in besagtem Thread im schenkeraspiegelforum.plusboard.de...]

Verfasst am: 25.Feb.12 14:18 Nr: 5807 von Öff Öff:

Halten wir erstmal fest: Die Vorwürfe von Datten etc., weswegen da so unverschämte Verleumdungen getätigt wurden wie Anspielungen, wir würden mit unserem Hilfs-Angebot im 'Haus der Gastfreundschaft(HdG)' sozusagen 'über Leichen gehen', bezogen sich auf physische Beeinträchtigungen ('xxx war zweimal blau gefroren' usw...)... Erster Vorwurf also: Sie lassen ihn erfrieren, den Armen... Oder sie kümmern sich nicht ausreichend um seine körperlichen Gebrechen (- deshalb Notarzt rufen usw... -)...
Nachdem dieser Vorwurf nun auf peinliche Weise unhaltbar geworden ist, weil der 'Arme' bei gründlicher Krankenhaus-Untersuchung nach 2 Tagen als ausreichend 'gesund' wieder entlassen worden ist,, muß man also die Ebene wechseln, um neue Vorwürfe zu finden, nicht wahr? Gut, wenn wir es nicht auf die physische Ebene stützen können, dann bemängeln wir die psychische (psychologische bzw. seelsorgliche) Betreuung - daß es daran auf vorwerfens-werte Weise fehle...
Ich antworte erstmal mit dem zentralen Pro-Argument, welches wir mit unserem HdG dann immer vorbringen können:
Egal ob es jemandem physisch oder psychisch an weiter-gehenden Hilfen fehlen würde --- die Bereitschaft, ihn aus 'Nächsten-LIEBE' oder 'allgemeiner MenschenLIEBE' wie ein 'Menschen-Geschwisterchen' bei sich aufzunehmen, ihn mitleben zu lassen, ihm Ofen, Tisch und Bett anzubieten, geschenkt bzw 'menschheits-familiär teilend', das alles möglichst bedingungslos, für jeden Menschen, und möglichst ohne autoritäre Bevormundung, jeden so stark wir möglich in seiner Freiheit lassend und zu Eigen-Verantwortung einladend ----- DAS IST UND BLEIBT JEDENFALLS WAS GUTES, UND IST UND WIRD NICHTS VORWERFENSWERTES SCHLECHTES, EGAL WAS MAN BEZÜGLICH WEITER-GEHENDER HILFS-BEDÜRFTIGKEIT ODER HILFS-ANGEBOTEN BEI SOLCHEN AUFGENOMMENEN MENSCHEN SAGEN MAG!!!!!!!!!!
UND INSOFERN IST DAS 'KRITIKER-GESCHEHEN' HIER IM FALLE VON xxx MAL WIEDER EIN MODELL-FALL FÜR DIE ART, WIE UNSERE KRITIKER SIND UND VORGEHEN: STATT DAS GUTE AN HDG UND SCHENKER-BEWEGUNG(SB) ANZUERKENNEN (UND VIELLEICHT MIT KONSTRUKTIVER KRITIK BEI WEITER-ENTWICKLUNG WIRKLICH H E L F E N ZU WOLLEN...), MUSS WILD UND ZUSAMMEN-KONSTRUIERT DANACH GEHACKT WERDEN...
WARUM? WEIL MAN EINEN FORTSCHRITT DES GUTEN MÖCHTE? ODER AUS FRUST ODER NEID (???? - MAL ÜBERLEGEN, BITTE...), WEIL MAN SOGAR EIGENE IN SOLCHE RICHTUNG WIE SB/HDG GEHENDE ZIELSETZUNGEN UND ANSPRÜCHE NICHT SO HINGEKRIEGT HAT, JEDE MENGE 'SCHATTEN' DABEI IN SEINER SEELE GESCHAFFEN HAT, UND JETZT DAS NICHT-HINBEKOMMENE (- STATT WEITER AN SICH UND EIGENER VORWÄRTS-ENTWICKLUNG ZU ARBEITEN -) ÄUSSERLICH 'AUSRADIEREN' MÖCHTE: 'ES KANN NICHT SEIN, WAS NICHT SEIN DARF! WENN ICH DA VERSAGT HABE, KANN UND DARF ES BEI ANDEREN NICHT KLAPPEN! ES MUSS UNMÖGLICH SEIN - UND WENN ICH ES UNMÖGLICH M A C H E N MUSS! NICHT ICH KANN ZU SCHWACH GEWESEN SEIN - NEIN, DIE ALTERNATIV-ANSÄTZE, BEI DENEN ICH GESCHEITERT BIN, DIE MÜSSEN ZU SCHLECHT GEWESEN SEIN!'
ICH SAGE EUCH: EGAL, OB EUCH SOLCHES 'UNMÖGLICH-MACHEN' GELINGEN WIRD ODER NICHT... FÜR EUER SEELEN-GLÜCK TUT IHR EUCH DAMIT NICHTS GUTES --- BITTE PRÜFT DAS MAL TIEF INNERLICH L I E B E N D IN EURER SEELE - STATT DIE BETON-STURHEIT IMMER WEITER ZU KULTIVIEREN!!!
So, das mußte mal deutlich gesagt werden... Und ist m.E. der beste psychologische bzw Heilungs-Impuls gegenüber Moni - wo seit Jahren GKK über unsere Konflikte miteinander ihrerseits blockiert ist - , und gegenüber Datten - wo trotz mehrfacher Absprachen und Versprechen seinerseits nichtmal sowas wie 'offene Kommunikation' funktioniert hat -, und gegenüber "Mr. X" und Sam, wo ebenfalls GKK seit Jahren nun ihrerseits blockiert ist - während sie sich mit immer absurder werdenden Verleumdungs-Solidarisierungen (Kettwiesel etc.) immer wilder verstricken... Und es ist mir egal (- im Sinne von: die n a c h w e i s b a r e Wahrheit muß einfach gesagt werden können -), wie sehr hier die Genannten 'die Wände hoch-gehen wollen' -- besser wär's, sie schauen mal mit selbst-kritischem 'Check' nach innen und ändern am 'Beton' was...
Also mein Angebot an andere Menschen lautet immer: Jeder kann wie Bruder oder Schwester zu mir kommen und kann bei mir als erste Basis schonmal meine Bereitschaft zu 'gewaltfreiem Teilen' bzw. 'schenkender LIEBE' erleben, indem ich Ofen, (Essens-)Tisch und Bett biete -- UND DANN ALS ZUSATZ-ANGEBOT meine RADIKAL AUF FREIWILLIGKEIT BASIERENDE Einladung, daß man gern weitergehende 'spirituell-therapeutische bzw. alternativ-seelsorgliche' Hilfe von mir bekommen kann -- wenn man dafür in eigener Initiative und Mitwirkungs-Bereitschaft sich öffnen mag... In radikaler Weise dränge oder zwinge ich nichts auf - weil es dann auch nichts bringt aus meiner Sicht...
Und ich halte nochmal fest: Daß xxx nun so menschen-familiäre Aufnahme im HdG gefunden hat, ist EINDEUTIG jedenfalls besser als nichts, ein Grund-Fortschritt demgegenüber, daß er sonst weiter 'unsichtbar' auf der Straße irgendwo rumhängen würde...
Würde da nun irgendjemand kommen (- egal auch, ob es Ämter oder Gerichte oder wer auch immer wäre -) und Vorhaltungen machen wie: 'Ihr dürft Menschen wie xxx nicht so aufnehmen und ihnen zu helfen versuchen...' ----- dann würde ich das als tolle Gelegenheit zur Öffentlichkeits-Arbeit für HdG und SB ansehen und (frei formuliert in Worten des 'Emmaus'-Gründers Abbe Pierre) entgegnen:
'Sorry, aber das sind ja nicht 'meine' Menschen, um die ich mich da kümmern muß, sondern das sind eher EURE MENSCHEN, die Ihr in Eurer Art von gesellschaftlichem Leben so hervor-gebracht habt! Und Ihr (die Kranken-Häuser, Ämter, Dattens, "Mr.X"s, Sams, Monis...) habt darüber hinaus mehr Mittel und Möglichkeiten, Euch um die Menschen zu kümmern, ihnen Zuhause, Ofen, Tisch und Bett zu bieten, als ich oder SB es haben in unserer harten Aussteiger-Lebens-Schiene weit-gehend ohne Staat und Geld... Und zumal wenn Ihr dann auch noch für Euch beansprucht, daß Ihr mehr als die radikalo-gewaltfreien Schenker auch in bevormundender(!) Weise den Menschen 'helfen' könnt -- dann zeigt doch, was Ihr könnt, dann macht es doch und helft!!! Kann doch nicht wahr sein, daß die Krankenhäuser, Ämter, Dattens, "Mr.X"s, Sams, Monis usw. es nicht hinkriegen (wollen), für Menschen wie xxx ein passendes Zuhause zu bieten, und dann dem HdG bzw. SB Vorwürfe machen wollen, weil wir das schaffen! --- Ey, Leute!!! --- Dann muß man vielleicht mal besser lernen, Seelen und Menschen und Würde und (globale) Verantwortlichkeit zu retten statt 'Banken', 'bürgerliches Tellerrand-Denken' und Privilegien-Wirtschaft irgendwelcher Art...'
Und nochmal mit den Worten des Emmaus-Gründers Abbe Pierre sprechend sage ich: Mir ist das egal, was da an Widerstand gegen unser Tun inszeniert werden mag --- im Notfalle SEHE ICH DIE MENSCHEN LIEBER ILLEGAL LEBEN ALS LEGAL STERBEN !!!

So, und als Aller-Letztes: Wenn jemand nach mir und meinen 'spirituell-therapeutischen bzw. alternativ-seelsorglichen' Hilfen rufen mag, dann möchte ich darauf mit der Einladung antworten: 'Dann laßt uns erstmal innerlich genug Bereitschaft entwickeln und Übung darin anstreben, die von mir bzw. SB angebotenen GRUND-METHODEN (SIEHE DIE 'METHODEN-ÜBERSICHT VON SB' http://schenkeraspiegelforum.plusboard. ... -t544.html ) hinzubekommen... Wenn jemand das will, ist er bei mir gold-richtig...'






Psychische Probleme haben -- so daß da Hilfe angebracht wäre... Hm, da gibt es aus meiner Sicht seeeehr viele Fälle, wo das hilfreich sein kann... Wie gesund sind denn all die Menschen, die in einem 'kranken' System sich stabil und nett einrichten möchten??? Während wir wissen, daß es mit-täterischer Massen-Mord an unzähligen Kinder der Dritten Welt und der Zukunft ist...
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Re: Dargelütz Schenkerprojekt Infos

Beitragvon oeffi » 8. Mär 2012 16:12

Ergänzende Themen im Haupt-Forum zu den letzt-genannten Dargelütz-Konflikten, die man sich mit anschauen kann,wenn man möchte:

"Umgang mit kritischen Stimmen"
umgang-mit-kritischen-stimmen-t2232.html
"Gewaltfrei-liebevolle Konflikt-Kultur!!! Von Harry und Öffi"
post27998.html#p27998
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Re: Dargelütz Schenkerprojekt Infos

Beitragvon oeffi » 10. Mär 2012 17:02

Uwe hat seine Stellungnahme nochmal an einigen Einzel-Stellen aktualisiert; hier die letzte Fassung, die in dieser Form (z.B. einschließlich der Erklärungen von Uwe, wo er nun überall in Foren sich anmelden wollte) noch nicht anderswo schon gepostet wurde:





An Walter Ostermaier:
Mit der Bitte um umgehende Veröffentlichung in dem Forum von Dir ( unter dem Thread, wo auch die Beiträge von http://forum.scoutleben.de/index.php?ca ... 1&tdl=1278 veröffentlicht sind) sende ich Dir die beigefügte Klarstellung. Im 'A-Forum' (schenkeraspiegelforum.plusboard.de) und im 'Waldesrauschen-Forum' (waldesrauschen.de) steht er schon - beim Scoutlebenforum schlug meine Registrierung fehl - bitte um Behebung des Mangels. Danke und Gruß von Uwe


Klarstellung bezüglich des jüngsten Konflikts um das Haus der Gastfreundschaft (HdG) in Dargelütz – Vorhaltungen gegen Öff!Öff! (Jürgen Wagner) als Hauptverantwortlichen, Uwe Haspel als Unterstützer des HdG, und Bewohner der Dargelützer Projekte wegen des Gesundheitszustandes und der Betreuung eines Bewohners des HdG (xxx genannt):

An Matthias Thater alias Datten, Walter Ostermaier alias Mr.X. und Sam und an andere Interessierte: Ich spreche Euch bewußt mit bürgerlichem Namen an, da mir sehr wichtig ist, daß hinter dieser heftigen Kritik von Euch Ihr auch als greifbare Personen steht.

Als Erstes: Hiermit danke ich Dir, Matthias, für Deinen Einsatz für das Wohlergehen von xxx und spreche Dir meine Wertschätzung dafür aus. Umgekehrt erwarte ich auch von Dir Deine Wertschätzung von unserem Einsatz für das Wohlergehen von xxx, auch wenn Du in bestimmten Belangen eine andere Auffassung von ordnungsgemäßem Handeln hast.

Zweitens: Bitte geht achtsam mit Worten und Behauptungen um!

Kennt Ihr den Betroffenen persönlich oder habt ihn kontaktiert (Du natürlich schon, Matthias)? Bei welchen Beteiligten außer Matthias habt Ihr Euch informiert, so direkt wie möglich? Wie eingehend habt Ihr Euch über Details und Hintergründe informiert? Wie bezeichnet Ihr Menschen, die bei relativ geringem Informationsstand ihre Aussagen auf eine Menge Spekulationen gründen, Details weglassen, Halbwahrheiten übermitteln und einzelne Falschaussagen zusätzlich machen - und dann Urteile teils massiver Art über Andere treffen?

Hier ist die Geschichte, soweit ich sie durch eingehendes Gespräch mit nahezu allen Beteiligten ermittelt habe:

Zur Lage: Seit Herbst 2011 ist xxx Mitbewohner des HdG gewesen. Ich kenne ihn seit November persönlich und habe ihn mehrmals teils auch über Stunden im Gemeinschaftsraum erlebt, mit ihm auch viel geredet. Der Gesundheitszustand von xxx erschien dann während der starken Kälteperiode bedroht. zzz (examinierte Krankenpflegerin) übernahm für eine Zeit Hauptobhut für ihn in Haus 10. Kerstin benachrichtigte mich darüber. Ich sprach dann am 13.2. mit zzz und teilte klar mit, daß Öffi und ich ansprechbar seien. Am 18.2. telefonierte ich mit der Dargelützer Runde in Haus 10 - anwesend war auch xxx und Datten (alias Matthias T.). xxx erschien mir im Wesentlichen so, wie ich ihn kenne, wobei ich am Telefon sehr eingeschränkt dies zu beurteilen wage und mich stark auf die Rückmeldung der Menschen vor Ort stütze. Wir sprachen gemeinsam darüber, daß xxx wegen dem wärmeren Wetter und Stabilisierung wieder im HdG sein könne. zzz sagte noch, sie bestehe darauf, daß er ärztlich untersucht würde, Matthias T. sei bereit, dies kommende Woche einzuleiten. Somit vereinbarte ich schon vor dem ersten Brief mit Matthias T.s harten Vorwürfen die Kooperation bezüglich eingehenderem gesundheitlichem Vorgehen. Wir vereinbarten ein Telefonat für 22. oder 23.2., um Neuigkeiten auszutauschen (was auch erfolgte). Am 21.2. veranlaßte Matthias T. (mit Notarzt) die Krankenhauseinweisung von xxx. zzz sagte mir klar, xxxs Zustand sei ihr auch an diesem Tag stabil erschienen, nicht als Notfall (xxx sei täglich phasenweise sehr zurückgezogen und würde viel ruhen und auch tags schlafen, sei dann aber wieder aktiv und munter). Der Notdienst wurde gerufen, weil das behördlich die einzig schnelle Möglichkeit war, überhaupt eine Untersuchung und Behandlung zu erreichen! xxx habe sich erst geweigert, mitzugehen. Sie habe mit gutem Zureden und der Versprechung, daß er nach dem Krankenhausaufenthalt wieder hierher zurückkommen könne und auch abgeholt würde (Matthias T. gab die Zusage), dann erreicht, daß er mit dem Notdienst ins Krankenhaus mitgegangen sei. Am 23.2. wurde er wieder entlassen. In Dargelütz konnte die Krankenhausmitarbeiterin niemanden telefonisch erreichen und rief dann Öffi an. Das Gespräch, das Öff!Öff! inhaltlich im schenkeraspiegelforum.plusboard.de ('A-Forum') wiedergibt, ("gesund entlassen, gehfähig"), ist für mich authentisch wiedergegeben. (Von einer im Sekretariat bediensteten Person kann ich durchaus Auskünfte bekommen, die medizinisch mangelhaft qualifiziert sind). Er und Anke organisierten dann, daß Matthias T. benachrichtigt werden konnte und xxx vom KH abgeholt werden konnte (siehe auch A-Forum).
Am 20.2. setzte Matthias T. in das öffentliche Forum von Walter Ostermaier (Mr.X) einen Beitrag mit heftiger Kritik und Angriff. In einem telefonischen Klärungsversuch legte ich ihm das Konzept des HdG (siehe anbei bzw. http://dieschenker.wordpress.com/2012/0 ... /#more-366) und unser Rollenverständnis dar. Auch betonte ich (wie schon mehrmals in den letzten zwei Jahren) das uns sehr wichtige Anliegen, daß er bei Schwierigkeiten in Dargelütz sich bitte mit einem von uns (Öffi oder mir) zwecks Klärungsversuch in Verbindung setze und nicht Konfliktstoff anhäufe, oder - wie jetzt - sofort mit Vorwürfen an die Öffentlichkeit damit gehe. Er ließ mich noch wissen, daß er "Gesundheits- und Hygieneamt" rufen wolle wegen des HdG (wohl wegen der Unterbringung von xxx dort).
Am 24.2. erfuhr ich vom Austausch von Matthias, Sam und Walter in dessen Forum. ( http://forum.scoutleben.de/index.php?ca ... 1&tdl=1278 ).

Deswegen entschloß ich mich zu dieser Klarstellung.

Zu medizinischen Details: Wichtig für Laien! Sauerstoffgabe und Verabreichung von Infusionen werden häufig in der Klinik gemacht und lassen nicht auf den Grundzustand eines Menschen rückschließen. Es sieht sehr beeindruckend und gefährlich für viele Laien aus. Auch Bewußtseinstrübung und Nichtansprechbarkeit ist oft auf Medikamente zurückzuführen, die wegen Untersuchungen zum Zweck der Bewußtseinsdämpfung und Minderung von Angst und Nervosität gegeben werden (auch beispielsweise vor Magenspiegelungen). Sie können viele Stunden nachwirken. Auch zur bequemeren Betreuung der Patienten werden diese oft sediert ( =mit Beruhigungsmitteln behandelt). Als xxx aus der Klinik entlassen war und ich prsönlich mit ihm sprach, erlebte ich ihn wach, geistig geordnet, gleichermaßen, wie ich ihn von Anfang an kannte.

Die jüngste Neuigkeit ist, daß xxx in Zusammenarbeit mit einer Mitarbeiterin des Gesundheitsamts Parchim in eine Einrichtung gebracht worden sei, wo er gesundheitlich betreut wird.

Matthias, Walter, Sam! Folgende Einladung spreche ich von Herzen aus: Macht Vergleichbares wie wir, sozialen Dienst für Menschen mit familiärer Aufnahme und Begleitung, in Eigeninitiative oder mit welcher Einrichtung auch zusammen. Laßt uns dann nach einer Zeit Bilanz ziehen und uns an den Erfolgen freuen – und wir versprechen Euch, wenn Ihr erfolgreicher seid, freuen wir uns von Herzen mit. Das halte ich für die bei weitem erstrebenswerteste Form des Kampfes – ein Wettstreit darin, um Menschen weiterzubringen – in Liebe, Solidarität, Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit. Genug gesagt - damit schließe ich das Thema für mich bezüglich der Auseinandersetzung mit Worten ab!

Je länger ich mich mit der Auseinandersetzung befasse, erkenne ich zunehmenden Wert, einzelne Gesichtspunkte herauszugreifen und zu Diskussionen darüber einzuladen. Hier sind schon einmal einige der Themen: Welche Rolle hat Kommunikation bei Auseinandersetzungen - welche Auswirkungen hat Kommunikationsverweigerung? Mit welchen Mitteln kann eine Meinung und auch ein öffentliches Bild erzeugt und verändert werden? Wie weit geht der Respekt vor der Selbstbestimmung anderer Menschen - wo darf, wo muß ich eingreifen - wo ist wichtig, daß ich mich zurückhalte und den anderen respektiere, tun lasse? Wie gehen wir mit Krankheit und Tod um - uns und andere betreffend -, auch mitsamt unseren Ängsten davor? Wie kann ich andere Menschen bei ihrer Selbständigkeit, Selbstorganisation ihres Lebens unterstützen - wo habe ich zu kontrollieren oder gar einzuschreiten, um Schäden zu vermeiden?

All dies sind, meine ich, zentrale Fragen für ein dauerhaft gutes Zusammenleben, in einer Gemeinschaft und auch gesellschaftlich - erst recht bezüglich der politischen Organisierung "im großen Rahmen".

Auf fruchtbare Ergebnisse auf sämtlichen berührten Gebieten!

Uwe Wilhelm Haspel - Verein zu Förderung des Schenkens und Unterstützerkreis des HdG
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Re: Dargelütz Schenkerprojekt Infos

Beitragvon oeffi » 24. Mär 2012 17:06

Es gibt mittlerweile auch eine Facebook-Gruppe über das "Haus der Gastfreundschaft":

Hier die Einladung dorthin, wie es auf meine Facebook-Pinnwand gepostet wurde:

Thorben Schmidt
Hallo zusammen!Wir haben eine Gruppe rund um das Haus der Gastfreundschaft aufgemacht.Damit gibt es nun auch auf facebook eine Möglichkeit sich über das "Schenkerprojekt" in Dargelütz zu informieren und einen kleinen Einblick zu bekommen!
Liebe Grüße

https://www.facebook.com/groups/1877935 ... rk_t=group

Diese Gruppe soll Interessierten einen kleinen Einblick in unser Leben geben.
Das Haus der Gastfreundschaft befindet sich in Dargelütz,Mecklenburg Vorpommern.Eine genaue Beschreibung findet ihr unter anderem hier: http://schenkeraspiegelforum.plusboard. ... -t136.html

Nützliche Links rund um Schenkerbewegung allgemein und im Speziellen:
http://dieschenker.wordpress.com/
http://die-schenker.yooco.de/ (Chat ab 20 Uhr)
http://schenkeraspiegelforum.plusboard.de/… (Forum)
http://www.lilitopia.de/
http://vfs-dargeluetz.npage.de/

Ihr könnt darüber hinaus natürlich auch hier Fragen stellen oder eurer Fantasie freien Lauf lassen.Es sind da fast keine Grenzen gesetzt.Das was nicht geht sind unter anderem:
Rassistische,Pornografische,Sexistische,hetzerische,verleumderische,mobbende und sonstig unmoralische oder gar strafbare Postings!!!
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