Leben wie im Mittelalter

In welcher Welt würdet ihr gerne leben?

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Leben wie im Mittelalter

Beitragvon Tarzan » 19. Jun 2009 15:03

Hallo!

Ist Leben wie im Mittelalter heutzutage noch möglich?

Einige Enthusiasten wollten es wissen und starteten ein Experiment.

http://www.youtube.com/watch?gl=DE&hl=de&v=x96011RjTuE

http://www.youtube.com/watch?gl=DE&hl=de&v=Ad2K9TeRGZo

Und die dazugehöhrige Webseite, wo ihr alles noch mal nachlesen könnt.

http://www.midgard-stiftung.de/

geht nicht, gibts nicht ;)


wünsche euch allen noch einen schönen Tag
seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich Tiere

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Beitragvon Kettwiesel » 19. Jun 2009 18:12

Ui, da schlägt mein Herz höher wenn ich sowas sehe, der beste Beweis, das nicht nur Öffi auf so nen Trichter kommt. :-D
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Mittelalter

Beitragvon Suminoto » 19. Jun 2009 19:13

Werte Mitdenkende

Die von dieser Stiftung unterzeichnete Aachener Erklärung widerspricht sich selbst, weil die Leute im Mittelalter Religionen und Weltanschauungen besaßen.

Das Bekenntnis zu religiöser und weltanschaulicher Neutralität geht an der Grundlage vorbei, die den im Mittelalter lebenden Menschen wegweisend war.

Frei sein zu wollen von jeder politischen, religiösen oder ideologischen Einflussnahme durch sich selbst oder durch Dritte, dokumentiert dass die Unterzeichner der Aachener Erklärung ihre eigentlichen Anliegen überhaupt nicht verstanden haben können.

Geiste Neutralität, die weder Vaterland noch Religion kennt, und auch keinerlei Weltanschauung, ist intellektueller Selbstmord. Neutralität ist schlimmer als Bosheit, weil Lauheit schlimmer ist, als heiß oder kalt. (Offenb. 3:15-17)

Neutralität stellt eine geistige Sumpflandschaft dar, weil sie nichts anderes ist, als verkappte Intoleranz und unbegründete Gleichmacherei, die unter dem Banner des Pluralismus ihr Unwesen treibt. Neutralität schreckt vor jeder Parteinahme zurück und ist gerade dadurch zum Träger des beschleunigten Niedergangs geworden.

Der Pluralismus, das heißt, die heutzutage zur Mode gewordene Vielmeinerei, ist nichts anderes, als die Angst vor einem Bekenntnis, und gerade dadurch eine moderne Form der Ignoranz.

Gerade durch diese zur Mode gewordene Vielmeinerei wurde das Gebäude des Nihilismus errichtet, in welchem der moderne Mensch so gerne ein- und ausgeht.

Diesem fragenden Umherirren kann nur durch das Wesen der Ehrlichkeit ein Ende bereitet werden, das heißt, durch die Ehrlichkeit gegenüber sich selbst. Diese Ehrlichkeit ist gleichzeitig die einzige Möglichkeit, um der allgegenwärtigen großen Verführung entgehen zu können.

mit freundlicher Empfehlung
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Beitragvon Kettwiesel » 19. Jun 2009 19:23

Suminoto , na ich glaube deren ihr vorhaben, hasste ein bischen zu sehr auf die Goldwage gelegt, ist doch cool wenn einer mal sowas ausprobiert. Glaubensfrage hin oder her.

LG Kettwiesel
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Goldwaage

Beitragvon Suminoto » 19. Jun 2009 20:51

Hi Ketti

Ich danke für Deinen Einwurf.

Kettwiesel hat geschrieben:Ich glaube deren ihr vorhaben, hasste ein bisschen zu sehr auf die Goldwaage gelegt.


Es waren schon immer die kleinen Füchse, die den Weinberg verderben. Als Seminar oder als Freizeitbeschäftigung ist das OK, aber als Stiftungszweck hat es keinen rechten Schick, weil es in puncto Weltverbesserung letzten Endes ins Leere geht.

Es handelt sich da nicht einmal um einen diesbezüglichen Versuch, weil dabei für die Menschheit kein vorgegebenes und klar definiertes Langzeitziel erreicht werden soll. Der Stiftungszweck kann allenfalls unter der Kategorie Spaß, Spiel und Gesundheit erfüllt werden.

Die Stiftungsgründer haben diese Stiftung mit der Absicht gegründet, nach Vollkommenheit suchen zu wollen, wie die Schenkerbewegung nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner.

Beide Bewegungen begehen praktisch den gleichen Fehler, der schon seit Menschengedenken begangen wird, und der seit seinem ersten Auftreten ständig und immer wieder wiederholt worden ist, nämlich nach einem vollständig unbekannten Faktor zu suchen.

Wie soll man etwas finden, wenn man nicht ganz genau weiss, was denn nun eigentlich gesucht werden soll, und wo es gesucht werden soll? Wenn ein Blinder einen anderen Blinden zu führen versucht, fallen sie beide in die Grube.

Die Aussage der Stiftungsgründer, die Verlängerung der Lebensdauer im Auge zu haben, ist zwar lobenswert, jedoch ohne nähere Beschreibung und klar definierter Zielvorgabe völlig bedeutungslos. Länger und gesünder leben wollten die Menschen schon immer.

Um mit der Verlängerung der Lebensdauer weltweites Aufsehen erregen zu können, muss man wesentlich älter werden wollen, als es gegenwärtig üblich ist, sagen wir mal zunächst so um die 150 bis 200 Jahre.

Wenn diejenigen Leute, die durch ihre Lebensführung beweisen wollen, dass sie besser ist, als die Lebensführung von jenen Leuten, die nicht so leben, und wenn sie dabei keinen biologischen Mehrwert zustande bringen, der sich in Lebensjahren beziffern lässt, dann wird schlussendlich keinerlei Unterschied feststellbar sein.

Lobend bemerkt werden kann allenfalls, dass ein ungeschickter und teilweise misslungener Versuch immer noch besser ist, als gar kein Versuch.

Um eine Lebensdauer erreichen zu können, die sich deutlich von dem bisher Erreichten abhebt, muss zunächst einmal noch viel Zeit vergehen. Hierzu ist natürlich die Gründung einer Stiftung ein geeignetes Werkzeug, aber dies auch nur dann, wenn es im Stiftungszweck ausgerufen ist.

Hierbei darf es dann aber nicht darum gehen, etwas Unmögliches möglich machen zu wollen, sondern etwas Mögliches ausführen zu wollen. Das Mögliche kann aber erst dann angestrebt werden, wenn zuvor behauptet worden ist, wie dieses Mögliche erreicht werden kann, und warum es erstrebenswert ist.

Beste Grüße von Sumi
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Re: Goldwaage

Beitragvon Kettwiesel » 19. Jun 2009 21:27

Antwort auf deine fragen

Es waren schon immer die kleinen Füchse, die den Weinberg verderben. Als Seminar oder als Freizeitbeschäftigung ist das OK, aber als Stiftungszweck hat es keinen rechten Schick, weil es in puncto Weltverbesserung letzten Endes ins Leere geht.

ja wie recht du hasst siehe Arschloch Harry!

Es handelt sich da nicht einmal um einen diesbezüglichen Versuch, weil dabei für die Menschheit kein vorgegebenes und klar definiertes Langzeitziel erreicht werden soll. Der Stiftungszweck kann allenfalls unter der Kategorie Spaß, Spiel und Gesundheit erfüllt werden.

Ja das ist doch gut so, einfach was zu machen im mittelalter stiehl ohne Vorurteile, ich finds klasse was die machen, einfach machen :-)

Die Stiftungsgründer haben diese Stiftung mit der Absicht gegründet, nach Vollkommenheit suchen zu wollen, wie die Schenkerbewegung nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner.

Beide Bewegungen begehen praktisch den gleichen Fehler, der schon seit Menschengedenken begangen wird, und der seit seinem ersten Auftreten ständig und immer wieder wiederholt worden ist, nämlich nach einem vollständig unbekannten Faktor zu suchen.

Der Mensch war schon immer blöd und das wir auch so bleiben, die suchen nicht nach vollkommenheit, die machen einfach! Anders als die SB das finde ich bewundernswert, und was ich an der SB auch immer wieder anzweifle, das es fest vorgeschriebene regeln gibt, in der SB die diese leute nicht haben, einfach machen und schauen was daraus wird.

Wie soll man etwas finden, wenn man nicht ganz genau weiss, was denn nun eigentlich gesucht werden soll, und wo es gesucht werden soll? Wenn ein Blinder einen anderen Blinden zu führen versucht, fallen sie beide in die Grube.
Die beschreiben genau das was ich auch meine, der Weg ist das Ziel ! Lösungen entstehen dadurch automatisch ohne große Vorurteile zu haben. Mach einfach , der rest wird sich schon ergeben.

Die Aussage der Stiftungsgründer, die Verlängerung der Lebensdauer im Auge zu haben, ist zwar lobenswert, jedoch ohne nähere Beschreibung und klar definierter Zielvorgabe völlig bedeutungslos. Länger und gesünder leben wollten die Menschen schon immer.

Ich verstehe das was sie meinen, seit dem ich Behindert bin um so mehr, warum man muss lernen was man wirklich braucht und was einen selbst bereichert, wer selbst mal was gebaut hat, und es funktioniert, ist stolz wie Oskar darauf, das kann man nur schwer mit Worten vermitteln, sowas muss man selbst erlebt haben, dann ist es wie Rauschgifft, mann bekommt nicht genug davon, aber das es sich dabei nur um altägliche Dinge handelt, kann man erst verstehen wenn man es selbst erlebt hat. denk mal an den Film Cast Away ... Ich habe Feuer gemacht...

Um mit der Verlängerung der Lebensdauer weltweites Aufsehen erregen zu können, muss man wesentlich älter werden wollen, als es gegenwärtig üblich ist, sagen wir mal zunächst so um die 150 bis 200 Jahre.

?

Wenn diejenigen Leute, die durch ihre Lebensführung beweisen wollen, dass sie besser ist, als die Lebensführung von jenen Leuten, die nicht so leben, und wenn sie dabei keinen biologischen Mehrwert zustande bringen, der sich in Lebensjahren beziffern lässt, dann wird schlussendlich keinerlei Unterschied feststellbar sein.

Sie wollen doch garnicht diese lebensweise als Bessere hinstellen, sondern einfach nur als Alternative, wer so oder so glücklicher ist, das ist jeden einzelnen selber überlassen. Ich selber lebe lieber so als wie in der Normalen geselschaft. Und selbst wenn ich nur 10 Jahre so lebe, sterbe ich als glücklicher Mensch und nicht als alter Opa der auch nicht mehr zeit für sich selbst hatte, aber vor lauter grand zerfresen ist.

Lobend bemerkt werden kann allenfalls, dass ein ungeschickter und teilweise misslungener Versuch immer noch besser ist, als gar kein Versuch.

So ist es !

Um eine Lebensdauer erreichen zu können, die sich deutlich von dem bisher Erreichten abhebt, muss zunächst einmal noch viel Zeit vergehen. Hierzu ist natürlich die Gründung einer Stiftung ein geeignetes Werkzeug, aber dies auch nur dann, wenn es im Stiftungszweck ausgerufen ist.

Stiftung hin oder her, es ist mitel zum Zweck, um gleichgesinte zu finden. Meinst du das ich mich bei der SB wie ein Zöllibat zugewisen habe? Nee ich bin öffen für alle die den Richtigen weg versuchen.

Hierbei darf es dann aber nicht darum gehen, etwas Unmögliches möglich machen zu wollen, sondern etwas Mögliches ausführen zu wollen. Das Mögliche kann aber erst dann angestrebt werden, wenn zuvor behauptet worden ist, wie dieses Mögliche erreicht werden kann, und warum es erstrebenswert ist.

So wie Öffi nicht schnallen will, das er ohne Geld nie eine eigene Stromversorgung haben wird !

Beste Grüße von Sumi[/quote]
Kettwiesel
 

Beitragvon albu » 19. Jun 2009 23:47

sowas kam doch schon letztes oder vorletztes jahr bei ard
albu
 

Beitragvon lilo » 20. Jun 2009 14:33

Ich bin sowas von froh das ich nicht im Wald leben muss, bzw. wie im Mittelalter?
Das was ich bei Öffi gesehen habe, hat mir gereicht.
Ich währe echt froh wenn ich mit jemanden mal darüber reden könnte, aber es gibt ja keine Selbsthilfe Gruppe für Schenkergeschädigte so wie ich das jetzt mitbekommen habe :oops: :-(
lilo
 

Beitragvon albu » 20. Jun 2009 14:40

lilo hat geschrieben:Ich bin sowas von froh das ich nicht im Wald leben muss, bzw. wie im Mittelalter?
Das was ich bei Öffi gesehen habe, hat mir gereicht.
Ich währe echt froh wenn ich mit jemanden mal darüber reden könnte, aber es gibt ja keine Selbsthilfe Gruppe für Schenkergeschädigte so wie ich das jetzt mitbekommen habe :oops: :-(


boh eh schnallst du es nicht , so ein gesülze von dir geh doch in die kirche da hört dir sicher jemand zu und lass öffi in ruhe der hat genug stress wegen den weibern :evil:
albu
 

Beitragvon xxXxx » 20. Jun 2009 18:33

wo ist denn dein Problem?

und zu öffi, klar die Frauen sind schuld...

@lilo
ich würde gerne mit dir drüber reden nur kann ich persönlich nix dazu bei tragen. habe öffi nie live erlebt, aber interessiert und neugierig bin ich schon :)
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