wen fuetterst Du ?

In welcher Welt würdet ihr gerne leben?

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wen fuetterst Du ?

Beitragvon whitewolf » 3. Jan 2010 20:53

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zwei Woelfe eine Cherokee Legende
Ein alter Cherokee sass eines Abends am Feuer und sagte zu seinem Enkel. Ein staendiger Kampf ist in mir. Ein schrecklicher Kampf zwischen zwei Woelfen. Einer ist teuflisch , er ist zorn, Neid, Leiden,Gier,Arroganz , SelbstMitleid, Schuld,Luege,Falschheit, Stolz Ueberlegenheit und Ego.

Der andere ist gut. Er ist Freude, Frieden, Liebe Hoffung,Mitgefuehl, Grosszuegigkeit,Warheit,Glaube,Stille,Harmonie Gutmuetigkeit
Der Enkel ueberlegte fuer eine WEile und fragte dann : Welcher Wolf wird gewinnen ?

Der Alte Cherokee sagte schlicht. Den den Du fuetterst.
whitewolf
 

Beitragvon Gabriela » 3. Jan 2010 22:52

He Weiße Wölfin,
diese Geschichte ging mir vor vielen Jahren echt unter die Haut, heute für Momente auch...
Beide Wölfe wohnen in mir, der erste symbolisiert in seinen Eigenschaften die noch unerlösten Liebesanteile, verletzte Seelenanteile, die heilungsbedürftig sind und nach Anerkennung, Würdigung, Gehörtwerden schreien. Gebe zweiteren viel Freiheit, Raum und lasse ihn seine Wege gehen, sein Sosein verbreiten und ersten Wolf stärke ich durch Liebe füttern, damit auch er wieder gesund wird und seiner Wege gehen kann. Für mich ein Weg zur Ganzheit. Gebe hier im Forum etwas weiter, dass mir selbst von anderer Seite geschenkt wird, auch wenn erster Wolf immer noch nicht ganz heile ist.
Sei herzlich gegrüßt
Gabriela
Gabriela
 

Beitragvon whitewolf » 4. Jan 2010 02:21

Ich freue mich dass Du diese Geschichte schon kennst. Ich bin mit ihr aufgewachsen . Als so ungefaehr 4 Jahre alt war und sehr oft frustriert war weil ich irgendetwas nicht schaffte las mir meine Mutter eine Geschichte aus einem Kinderbuch vor. Dort waren die beiden Wesen nicht Woelfe aber ein schwarzes und ein weisses Maennchen. Leider weiss ich nicht wie das Buch hies. ( Ich konnte ja nicht lesen :)

Ja , der eine Wolf will geheilt werden und deshalb darf man mit ihm reden und ihm Liebe geben, jedoch hoeren und unterstuetzen sollte man dann den anderen :)..
Ich teile immer wieder diese Geschichte in meinen online groups weil mit dieser kleinen Geschichte soviel erklaert wird ohne grosse Aufsaetze zu schreiben :mrgreen:

Alles Liebe
whitewolf
 

Beitragvon Saxwolf » 4. Jan 2010 19:12

Hallo whitewolf,

das Gleichniss ist wunderschön.

Grüße vom Saxwolf
Saxwolf
 

Beitragvon whitewolf » 4. Jan 2010 19:53

Danke Saxwolf :) Wie gesagt ich benutze es oft in meinen Gruppen um manchmal Menschen auf den Punkt zu bringen mich inclusive :mrgreen: :lol:
whitewolf
 

Beitragvon Krokodil » 30. Jan 2010 23:16

Ich würde noch weiter zurück gehen.

Wenn wir diese beiden Seiten so gut mit diesen ganzen Merkmalen beschreiben können. Können wir das nicht erst dadurch, dass man uns gelehrt hat, welcher Wolf gut und welcher schlecht ist, was erstrebenswert und was abzulehnen ist? Würde es diese Unterscheidung ohne die Vorleber überhaupt geben?, die Vordenker, die die es immer „gut mit uns gemeint“ haben und sei deine Mutter auch noch so lieb, indem sie dir Geschichten mitgab, ......würdest du je mit Arroganz und Faulheit kämpfen, wenn man dir nie beigebracht hätte, sie zu bekämpfen?

Viele Grüße
Krokodil
Krokodil
 

Beitragvon oeffi » 2. Feb 2010 20:16

Ja, man würde damit kämpfen, weil wir nicht nur Anerzogenes in uns haben, sondern es auch eine Natur gibt, eine Natur unserer Seele und der Welt...
Und da, wo etwas diese Natur erkennbar schädigt, das kann ein Bereich für liebevolles Heilen sein (der natürlichen, "umstellbaren", vom Negativen befallenen Anteile, unter BESEITIGUNG des Negativen, der "unorganischen Unordnung", wovon sie befallen sind), aber auf keinen Fall fürs Jasagen, Bestärken und Befolgen...

Und deshalb haben die ziemlich am Anfang stehenden Lehrer, Buddha, Jesus, Sokrates... -- nicht irgendwas beigebracht bekommen, um es uns beibringen zu können, --- sondern etwas als Wahrheit ERKANNT...

Und wir sollten es uns auch weniger "beibringen lassen" als es ebenfalls ERKENNEN...

Schaut in und mit Eurem Inneren Licht...

Öffi

Es ist möglich, daß so gut wie nichts in dieser Welt schlecht und hassens- und zerstörenswert an sich ist, sondern alles nur seinen passenden Platz und sein passendes Maß im Ganzen finden muß... Dann ist nichts an sich schlecht außer der "unorganischen" Unordnung, die es zu beseitigen gilt... Alles durch den Blick bzw. die Zuwendung mit Licht und Liebe heilen zu wollen, ist sicher eine gute Einstellung...
Und sogar auch die Unordnung könnte man von einer höheren Warte bzw. Ebene aus noch lieben, insofern sie ein Motor der Weiter-Entwicklung sein kann --- man darf es dann nur nicht mit Bejahung, Bestärkung oder Befolgung verwechseln... Nur als zu Überwindendes ist sie dann etwas Liebenswertes... Sonst wäre es ein "ebenen-verwechselnder Kurzschluß"...
Ich grüße das 'Natürliche (Göttliche) Licht' in Allen! global-love.eu
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Beitragvon Gabriela » 2. Feb 2010 20:44

HE ÖFFI,
SO WIE DU HIER SCHREIBST, WOLLTE ICH ES IM GRUNDE STETS VERSTANDEN WISSEN. BEKOMMST HIER MAL EINEN SPONTANEN ERGRIFFENHEITSSCHMATZER. MIR IST MANCHMAL ETWAS MULMIG,WENN ICH SO VOM JASAGEN SCHREIBE, WEIL ES EBEN LEICHT FALSCHINTERPRETIERT WERDEN KANN. MEINE ERFAHRUNGEN SIND EBEN DIE, DASS WENN ICH MICH FÜR EIN KRÄNKENDES DANEBENBENEHMEN IM WÖRTLICHEN BZW. TÄTLICHEN SINN VERURTEILTE ,FÜHLTE ICH MICH SCHULDIG. RICHTER & ANGEKLAGTER IN EINER PERSON.
MIT BEJAHEN MEINE ICH :
ICH AKZEPTIERE MICH IN JENEM GESCHEHEN, VERSTEHE MEIN VERHALTEN, INTEGRIERE JENEN GESPALTENEN TEIL IN EIN GANZES UND HEILE ES DADURCH.
GABRIELA
Gabriela
 


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