Aussteigen - die Frage ist nicht ob, sondern wie?

Hier kann nun jeder fragen oder selbst was zum besten geben

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Beitragvon Gabriela » 24. Mai 2010 18:10

Liebe Waldprinzessin,
es ist deine Interpretation ein Lebensspiel für dumm zu befinden. Sich spielerisch einlassen ist eine Möglichkeit von vielen...Ja, Ich kann wirklich nur von mir ausgehen und mit meinen Erfahrungen dienen, und es steht dir frei, sie abzulehnen....
LG Gabriela
Gabriela
 

Beitragvon Anonymus one » 24. Mai 2010 18:22

Waldprinzessin hat nicht interpretiert sondern den Nagel auf den Kopf getroffen...

Gruß
Scouty
Anonymus one
 

Beitragvon Gabriela » 24. Mai 2010 18:33

:-D Scouty, dass du auf mein letztes posting reagieren würdest, ist mir me(e)hr als klar gewesen....

Doch selbst dein spielerischer Humor brachte mich vor nicht allzu langer Zeit wirklich zum Lachen, wie du weißt...Je nachdem, wie Mensch eben grad drauf ist....
Gabriela
 

Beitragvon Elbin » 26. Mai 2010 03:32

Hy Waldprinzessin,

erstmal vielen Dank für deine Aufklärung..........Bisschen holperig am Anfang......grins :-D ...aber schlussendlich hast du mir als Bürgerin in diesem Staat erstmals die Augen geöffnet um was es eigentlich geht!!
Ich persönlich bin davon überzeugt, dass sich viele sogenannte "normale" Menschen über diese Thematik nicht wirklich im Klaren sind. Mit "normal" meine ich, wie es seit Hunderten von Jahren sein sollte und muss, dass heisst wie es die Menschen irgendwie selbst festgelegt haben...sich irgendwie dahin entwickelt haben und wie es dann automatisch für die Gesellschaft/Gemeinschaft festgelegt wurde.
Scheisse und fatal ist es, dass die Menschen darüber zu wenig wussten und geglaubt haben und wahrscheinlich immer noch glauben, mit ihrem, ich nenne es mal "Gesamtregelwerk" (will jetzt nicht alle Punkte aufzählen) für dieses "sogenannte" gesellschaftliche/menschliche Problem Abhilfe zu schaffen......

Ich will dir sagen......bei allem Respekt vor deinem persönlichen Leid und selbst wenn du die "schlimmsten Erfahrungen mit Menschen, Gesellschaft, Gemeinschaft.......im Zusammenhang mit deinem Problem gemacht hast, ja sogar bis hin zu brutaler seelischer und rein körperlicher Gewalt...
versuche dem Menschen im allgemeinen zu VERZEIHEN auch wenn Mensch sich in der Gesellschaft/Gemeinschaft befindet. Du solltest nicht automatisch "abstempeln", wenn du weisst, wie ich es meine. Das ist schwer......das weiss ich, vielleicht schaffst du das "eines Tages"..
Ich glaube in der modernen Zeit, wie wir sie heute weltweit vorfinden, wo Gemeinschaften mit vielen Millionen Menschen (den Staatssystemen) miteinander leben müssen, sollte und muss es meiner Meinung nach gewisse Regelwerke mit Rechten und Pflichten geben, weil sonst das Miteinander der Menschen, leider,.......wie es uns die Geschichte der Menschheit immer wieder gezeigt hat,......aus dem Ruder laufen und die Folgen daraus wären meiner Meinung nach hauptsächlich schlecht.

Dies will ich nur am Rande sagen, jedoch ist das Problem, welches du und viele andere haben, ein wirklich schlimmes Problem und ich muss für mich selbst sagen, dass ich mir auch nicht im klaren darüber war, wie ich dir bereits oben im Eingangssatz gesagt habe.
Mein Fazit ist, hier muss unbedingt Abhilfe geschaffen werden in dem man abändert. Das kann nur gelingen, wenn man die Gesamtproblematik "in die Öffentlichkeit" zerrt , auch mit Hilfe der Medien....(natürlich nur seriöse, fundierte Berichterstattung).
Ich jedenfalls habe gar kein Problem mit dir........jedoch schäme ich mich als Staatsbürgerin und als Mensch.......einerseits, welche "Barrieren" der Staat hier mal wieder erschaffen hat und andererseits als Mensch für die "Oberflächlichkeit und Grausamkeit" meiner Mitmenschen, deswegen werde ich, da ich durch dich mehr erfahren konnte, in zukünftigen Gesprächen, wo auch immer, diese Thematik insbesondere ansprechen, um zu versuchen, in den Köpfen der Menschen Verständnis zu wecken und eine andere Sichtweise..

Nur liebe Waldprinzessin lasse dich niemals in den Selbstmord treiben, weil das wäre schade, weil auch durch dich hat das Menschsein eine, für mich war diese bisher unbekannt, weitere Facette bekommen und diese Facette gilt es in der Gemeinschaft zu berücksichtigen und genauso zu berücksichtigen und zu festigen, soll heissen diese Andersartigkeit nicht als Problem zu sehen sondern als Normalität. Abgekürzt: Mensch als Gesamtheit....
Ach, ich sage es einfach mal schonungslos.......wenn ich mich zum Beispiel wie ein Mann fühlen würde und ich hätte eine Vagina.......aber diese Vagina trotzdem liebe und die geilen Gefühle mag, die ein kleines aber wichtiges Teil darin auslösen.....und ich mich nicht verstellen möchte und diese Vagina behalten will aber trotzdem irgendwie der zum Beispiel "Manfred" im täglichen Leben sein will.....ich nicht ausgegrenzt werden will aus der Gemeinschaft, weder von der z.B. Arbeit etc.etc.etc. und dass man mich ehrlichen Herzens so akzeptiert wie ich sein will und bin. Punkt aus!

Rrrrrrr...mmmh, ich hoffe, du kannst erkennen wie ich es meine.
Elbin
 

Carpe diem.

Beitragvon Suminoto » 26. Mai 2010 06:17

Werte Zeitgenossen

Wir sitzen alle im gleichen Boot. Wohin sollten wir entfliehen?

Seit dem Sündenfall gibt es Probleme auf Erden, und diese werden solange andauern, bis die Wiederherstellung paradiesischer Zustände auf Erden eine vollendete Tatsache geworden ist.

Es darf nicht erwartetet werden, dass Zustände, die das Ergebnis von jahrtausendelangem Niedergang sind, von heute auf morgen beseitigt werden können.

Das Leben ist ein Geschenk, und auf Geschenke bestehen grundsätzlich keine Rechtsansprüche. Gerade aus diesem Grunde kann es in der Wirklichkeit weder Lebensrechte noch Menschenrechte geben.

Hochmut kommt vor dem Fall, und Demut geht der Herrlichkeit voraus. Wenn heutzutage der perfekte Mord an der Tagesordnung ist, so ist dies kein Grund, sich daran zu stoßen. Gott vergibt bekanntlich auch den Mördern.

Wer im Lichte wandelt, stößt sich nicht, weil er sieht wohin er tritt. Es mag täglich tausend Gründe geben sich zu ärgern, man ist jedoch nicht dazu verpflichtet.

Es ist in jeder Situation immer wieder das Gleiche, entweder man beherrscht die Situation oder man wird von der Situation beherrscht.

Wenn man etwas nicht kann, dann hat man die Möglichkeit es solange zu üben, bis man es kann, und hierzu benötigt man Zeit. Wohl dem, der noch verbleibende Zeit vor sich hat.

Die Zeit ist das Wertvollste, was ein Mensch haben kann.
Carpe diem.

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Beitragvon Waldprinzessin » 26. Mai 2010 20:25

@ Elbin:

Ich weiß nicht, ob ich da jemals verzeihen kann... Es geht ja nicht nur um seelische und körperliche Gewalt, sondern auch um Dinge wie Betrug, Verweigerung von Hilfe, Verleugnung, Behandlung wie eine geistig Behinderte, hinstellen als Kriminelle, ständige Verarschung usw... Das erlebe ich mit allen möglichen Behörden, Ämtern, Therapeuten, Ärzten, Arbeitgebern, sogar der Polizei... Teilweise war es schon in der Schule so...

Die Liste ist verdammt lang... Und ich könnte einige Leute vielleicht sogar ins Gefängnis bringen, für das was sie getan haben... Aber naja, Menschenleben sind ja wertlos, es zählen ja nur Dinge oder Geld...

Aber da man ja alles leugnet, mich als bekloppt hin stellen kann, bin ich recht- und wehrlos... Im Internet läuft es ja oft genauso...

Und dadurch, daß mein Krankheitsbild in der Gesellschaft geleugnet wird, ist eh schon nicht mehr gut zu machender Schaden entstanden...

Nein, verzeihen werde ich noch lange nichts...!

Eher weiter machen nach dem Motto, Kampf und Widerstand bis zur letzten Patrone!

Das ist ein Krieg, der auch schon (zu viele) reale Tote gefordert hat...

Aufklärung macht im übrigen nur Sinn, wenn es Leute interessiert, und sie zuhören wollen... Ansonsten ist es Zeitverschwendung...

Grüße

Waldprinzessin
Waldprinzessin
 

Beitragvon Elbin » 27. Mai 2010 03:48

@ waldprinzessin

Hey Waldprinzessin........

ich habe neuen Thread eröffnet, weil dein Thema einfach zu wichtig ist und unsere beiden letzten Postings nach dorthin kopiert. Dann kann man dort weiter über diese Problematik kommunizieren, um das nicht mit diesem Thread "Aussteigen,...." zu vermischen. Hoffe bist einverstanden.
Meine Antwort findest du später dann dort.
Elbin
 

Beitragvon Gast » 3. Jun 2010 03:39

moni hat geschrieben:Und niemand kann einen anderen Menschen in den Selbstmord treiben! Da spreche ich aus Erfahrung! Diese Entscheidung trifft jeder für sich und nichts ist so schlimm, dass man sich deswegen umbringen MUSS. Jeder kann sich dafür entscheiden glücklich zu sein. Dazu benötigt man nichts von außen. Glücklichsein kommt von innen. Wenn ich glücklich bin, bin ich trotz allen Problemen glücklich!


Ich habe tagelang über DEINE Aussage nachgedacht und die passenden Worte für ein Gegenargument gesucht, was mir aber nicht wirklich gelang (die Worte betreffend).

Vorhin habe ich aber etwas gefunden, was annähernd meine Gedanken (bezüglich Deiner "Aussage") wiederspiegeln kann, aber eigentlich ein ganz anderes Thema betrifft.

Und doch kann man dies auch auf viele andere Menschen und deren evt. Beweggründe (ob nun noch jung oder schon etwas älter/"alt") beziehen ...

((Gesell)schaf(f)t)) ...???


... und auch ich spreche da aus Erfahrung, auch wenn mich bisher noch KEINER soweit bringen konnte!!!



P.S. Ich weiss genau, dass dies nicht in dieses Thema passt, doch das brannte mir echt noch auf der Seele!!!
... und ich wusste nicht, wohin ich's sonst posten sollte ... sry
Gast
 

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