Wo darf man bleiben ?

und Selbstversorger und solche, die es werden wollen

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Wo darf man bleiben ?

Beitragvon lano » 1. Nov 2009 21:52

Hallo erstmal,
ich finde das Thema des Forums recht interessant und hab mich mal angemeldet.
Mich beschäftigt folgende frage:
Wo kann man bleiben sein Zelt aufstellen und leben, ohne vertrieben zu weden.
Eine möglichkeit sich ein Grundstück kaufen.
Zweite eins geschenkt bekommen.

gibt es irgendwo Land in Europa auf dem man sich dauerhaft zur ruhe setzen kann ohne vertrieben zu werden?
wenn nein, gibt es Land wo die chance nicht vertrieben zu werden recht hoch ist?

das sind erstmal so meine fragen. vielen dank.
lano
 

Beitragvon Anonymus one » 1. Nov 2009 22:47

Hi,

grundsätzlich gilt: nur mit Erlaubnis des Grundstücksberechtigten! Dies kann ein Privatbesitzer sein oder auch die Gemeinde etc.

Dauercampen wird in Deutschland schwierig, vor allem, wenn es ums wilde Campen geht. In Naturschutzengebieten wird dies grundsätzlich ausgeschlossen! Übrig bleibt, ein eigenes Grundstück zu besitzen oder jemanden gut zu kennen, dessen Grund man benutzen darf. Trotzdem sind die allgemein gültigen Gesetze dabei zu beachten. Verstöße werden idR. als Ordnungswidrigkeiten behandelt und, je nach Verstoß, mit empfindlichen Strafen geahndet.

Trotzdem ist es in Deutschland nicht gänzlich ausgeschlossen! zB. für eine Nacht ohne Zelt gibt es keine Probleme, wenn man sich respektvoll in Sachen Natur verhält. Sich fortwährend wo anderes aufzuhalten wäre also die Lösung. Ob dies Sinn macht bleibt fraglich.
Desweiteren kann man sich natürlich die "Arbeit" machen und sich vor dem Niederlassen beim nächsten Bauern erkundigen, ob dieser einem einen Platz für eine bestimmte Zeit zur Verfügung stellen kann und will. Meist kann man hier, wenn man glaubhaft darstellen kann, daß man sich stets naturkonform verhält, mit entsprechender Gastfreundlichkeit rechnen, oftmals sogar mit einer Einladung zu einem Essen etc. rechnen. Wie gut das funktioniert, liegt an jedem Einzelnen.

Es wird also Deine alleinige Entscheidung sein, was du machst und wie weit Du gehen möchtest. Möchtest Du konfliktfrei campieren mußt Du Dir Campingplätze suchen (oder eben einen Bauern). Für alles andere kann Dir keiner die Verantwortung nehmen.

Die Bestimmungen können von Bundesland zu Bundesland varriieren, im Wesentlichen sind sie jedoch annähernd gleich. Zur Orientierung mal hier was vom >>> Bayr. Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit <<< !!!

lg Scouty
.
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Beitragvon albu » 1. Nov 2009 23:18

Ahoi und willkommen!

Es ist schön, dass du den Weg zu uns ins Forum gefunden hast. Neben Diskussionen mit anderen Forumsteilnehmern kannst
du auch Informationen zu Treffen oder zu deinen Fragen finden. Falls deine Fragen nicht schon beantwortet sind, kannst
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albu
 

hi....

Beitragvon linux_blAcky » 2. Nov 2009 09:34

europamässig fällt mir da aus eigener erfahrung nur südspanien ein. es gibt da einige hippiekommunen in der sierra, zb. beneficio bei motril oder san pedro. wobei ich von letzterem gehört habe das es mittlerweile ziemlich durch new age leute versnobt sein soll. ich habe selber in der gegend gelebt vor etlichen jahren, wenn du im umkreis von granada suchst solltest du fündig werden.

mfg,

blAcky
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Beitragvon Anonymus one » 2. Nov 2009 11:14

@blacky


Warum in die Ferne schweifen wo das Leben doch so nah?



lg Scouty
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Anonymus one
 

Beitragvon linux_blAcky » 2. Nov 2009 11:44

Scouty hat geschrieben:@blacky


Warum in die Ferne schweifen wo das Leben doch so nah?



lg Scouty
.


weil man da zb. auch im winter im t shirt rumrennen und dort auch sein eigenes gras problemlos anbauen kann. :D
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Beitragvon Anonymus one » 2. Nov 2009 11:50

wer sich zudrönt zeigt wes geistes kind er ist

Da mußt Du Dir schon reifere Argumente einfallen lassen um zu überzeugen!



lg Scouty
.
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Beitragvon linux_blAcky » 2. Nov 2009 12:13

Scouty hat geschrieben:wer sich zudrönt zeigt wes geistes kind er ist

Da mußt Du Dir schon reifere Argumente einfallen lassen um zu überzeugen!



lg Scouty
.


hm, jedem das seine. ^^
ich glaube auch nicht das ich irgendwen mit irgendwelchen argumenten überzeugen muss.
ich habe lediglich meine meinung wiedergegeben, bzw. das was mir an einem leben dort als vorteil erscheint.
ich würde bewusstsein erweitern auch nicht mit zudröhnen vergleichen, letzteres machen nur die alkoholiker.
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Beitragvon moni » 2. Nov 2009 12:24

Ähm, Im Haus der Gastfreundschaft und in einigen anderen Projekten der Schenker-Bewegung kann man sich niederlassen. Einfach mal Öffi anrufen oder auf vfs-dargeluetz.npage.de nachschauen und einfach mal anschauen.
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Beitragvon Anonymus one » 2. Nov 2009 12:26

Hi blacky,

nimm es nicht persönlich was ich jetzt schreibe, ich schreibe jetzt mal allgemein etwas zu dem Thema Drogen und Bewußtseinserweiterung:

Wer glaubt, sein Bewußtsein mit Drogen erweiteren zu können ist auf dem Irrweg. "Er" täuscht sich selbst, seinen Geist und seinen Körper! Ich habe genügend Drogenabhängigge in meinem Leben kennengelernt und darf Dir sagen, keiner hat es je geschafft sein Bewußtsein zu erweitern, immer nur davon geträumt. Es ist immer nur ein weiteres Stadium in unserer Suchtgesellschaft und des persönlichen Egos. Das Umfeld wird nicht mehr wirklich wahrgenommen, im Gegenteil! Was hat das dann mit Erweiterung zu tun?

lg Scouty
.
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