Borreliose

Moderator: Suminoto

AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 3504

Beitragvon Hirschsprung » 1. Mai 2010 09:43

Zum Thema Zecken und deren übertragbare, humanpathogenen Krankheiten:
Die Lyme Borreliose an sich wird duch Borrelien ausgelöst und Zecken übertragen, wenn denn diese Zecke infiziert sein sollte. Uns dann auch nur in einer ziemlich geringen Wahrscheinlichkeit (gut, hängt auch davon ab ob man es schafft die Zecke zu zerdrücken und alle Erreger in seine Blutbahn zu befördern...).
Die Diagnostik basiert auf der Anamnese, klinischem Bild und der Labordiagnostik (welche NICHT versagen, sondern nach dem Prinzip der Stufendiagnostik durchgeführt werden- ist der erste Test, pos. muß er noch durch einen zweiten bestätigt werden). PCR funktioniert auch und damit hat man den Erreger direkt..Anzüchten ist dank spezialmedim welches man braucht ehr schwierig.
Natürlich sterben mehr Menschen an Autounfällen, Grippe etc. aber dennoch ist die Lyme Borreliose eine Erkrankung, die man lieber nicht haben sollte..
Hirschsprung

Beitragvon Anonymus one » 1. Mai 2010 19:46

Liebe Hirschsprung,

aus der Sicht der Ärzte hast Du recht, denn so wollen es ÄrztInnen verstehen...

Aber, ob eine Borrelieninfektion vorliegt oder ob mal Borrelien in den Körper gelangten, ohne Auswirkungen, ist so nicht zu diagnostizieren! Es kann also immer nur ein Test auf Antikörper gemacht werden ... nicht mehr und nicht weniger.

Das Problem liegt aber nicht in den Borrelien selbst sondern im Immunsystem des jeweils Betroffenen! An Borrelien stirbt man nicht, außer, man begeht diesbezüglich Suizid... Aber, was Ärzte nicht akzeptieren können ist z.B. daß es ein Kraut gibt, das hier für Abhilfe schafft. Im Gegensatz zu Antibiotika wohl sehr stark zu empfehlen ... allerdings erschließt das nicht die Einnahmequellen der Ärzte! Deshalb sind Ärzte bezüglich dieses Themas befangen... Ein Richter wird bei Befangenheit ausgetauscht ... eine Arzt, der befangen ist, und deshalb einen Fehler macht, dem spricht man allenfalls einen Kunstfehler zu ... sind Ärzte Künstler?

Im Übrigen hat die Natur gegen alles ein Kraut, nur nicht gegen Dummheit! Doch das spielt hier sowieso keine Rolle :mrgreen:

Gruß
Scouty

.
Anonymus one

Beitragvon Hirschsprung » 3. Mai 2010 16:25

Lieber Scouty,

man kann mittlerweile schon direkt die Borrelien nachweisen- PCR oder, wenn auch ehr mit mäßigem Erfolg dank schwierigen Nährbedingungen, mit Kultur.

Ob der Körper MAL mit den Viechern in Kontakt gekommen ist, die Krankheit aber nicht ausgebrochen ist (wie es den den allermeisten Fällen nunmal ist), kann man auch nachweisen, denn nur eine floride Erkrankung produziert AK, der Rest macht zu wenig..

Warum denkst du, dass alle Ärzte Fan der Pharmaindustrie sind? Und immer die tollsten AB verschreiben sollten??? AB bergen Risiken, aber deswegen sollten sie auch zum einen gezielt eingesetzt werden, zum anderen richtig eingenommen werden und nicht nach 3 d bei einer 7d gabe einfach abgebrochen werden..
Tja, auch wenn es sich komisch anhören mag- Ärzte sind nicht unfehlbar..sind nicht allwissend und noch nicht einmal Halbgötter...Fehlen sind gravierend, aber passieren leider dennoch.
EIn Kraut gegen Dummheit gibts bestimmt- ginseng ist en Anfang, versucht das herzustellen, was in der Jugend mal da war, GUT muß jetzt auch nicht sooo viel heißen..

lg aus dem Pott
Hirschsprung
Hirschsprung

Beitragvon Anonymus one » 4. Mai 2010 08:52

Liebe Hirschsprung,

es geht nicht darum was ich denke sondern darum was ich in Jahrzehnten mit Ärzten erfahren musste! Die Wissenschaft bietet viele Alternativen, die Schulmediziner nutzen es aber nicht!

Wenn ein Patient z.B. mit Verdacht auf eine Viruserkrankung in ein KH eingeliefert wird und der Patient dann mitbekommen muss, daß man ihm erst mal AB verabreichte, dann ergibt sich daraus sicherlich kein Zuspruch zugunsten der Schulmediziner!

Ebenso verhält es sich bei den Borrelien. Im Prinzip hast Du recht, aber eben nur was die Theorie betrifft. Die Praxis spricht da eine andere Sprache ... dem Patienten kann es dabei fast egal sein, da er es idR. sowieso nicht merkt.

Ich für meinen Teil baue da auf die Funktion des Immunsystems und fahre damit am Besten! Da gibt es keine Fehldiagnose und keine Abhängigkeit zur Pharmaindustrie. Selbstverständlich ist das für einen Laien nicht einfach und im ungünstigsten Fall hat er es dann mit einer Autoimmunerkrankung zu tun! Jetzt darfst Du drei mal raten, was ein Schulmediziner dann macht...

Aber Deine Denkweise zur Diagnose bzgl. Borrelien ist nun mal typisch für Schulmediziner. Nehme ich Dir auch nicht übel. Aber es ist verdammt gefährlich, dem Laien Glauben zu machen, es wäre für einen Arzt kein Problem! Es ist ein Problem! Denn wie soll ein Arzt z.B. auf Borrelien kommen, wenn der Patient keinen Hinweis zu geben in der Lage ist?

Mir persönlich ging es hier jedoch darum, klar zu machen, daß Borrelien eben nichts anderes als ein Bakterium sind und somit für einen gesunden Menschen kein Problem darstellt. Nicht im Geringsten! Die alljährliche Panikmache dient eben nichts anderem als den Menschen in Bezug auf die Natur zu verunsichern, was der Pharmaindustrie alles andere als ungelegen kommt. Milliarden werden auf diese Wiese umgesetzt ... Borrelien, FSME, Vogelgrippe, Schweinegrippe, BSE ... die alljährlichen Grippeschutzimpfungen, die Schutzimpfungen nach Panikmachen usw.

Das Gerücht, die Menschen würden Dank der Schulmedizin älter als früher ist eine groß angelegte Täuschung weil durch Statistiken verfälscht! Auch vor Christus (also vor mehr als 2010 Jahren) wurden die Menschen zwischen 60 und 80 Jahre alt ... und seit wann gibt es die Schulmedizin in Verbindung mit der Pharmaindustrie?

Gruß
Scouty
Anonymus one

Beitragvon chiemono » 4. Mai 2010 21:09

Weils grade so fade ist mische ich mich auch mal kurz ein. Was mich wundert bei dem Zeckenthema ist Folgendes: früher lebten alle in Wald und Wiese und heute wo sie großteils in Betonbunkern eingesperrt sind haben sie plötzlich Probleme mit Zecken??

Ich selber wuchs am Land auf und verbrachte zwischen 5 und 16 Jahren wesentlich mehr Zeit in Feld, Wald und Wiese als in der Wohnung. Später war ich Campingfan und auch sehr viel draußen. Bin jetzt bald 50 und mich hat noch nie eine Zecke gebissen.
chiemono
fest eingezogen
Beiträge: 716
Registriert: 01.2009
Geschlecht: nicht angegeben

Beitragvon Anonymus one » 4. Mai 2010 21:15

Da Zecken stechen hat mich auch noch nie eine gebissen :mrgreen:
Anonymus one

Beitragvon chiemono » 5. Mai 2010 06:35

nun nimms mal nicht so genau. Spinnen haben auch "Fangzähne" mit denen sie nicht wirklich beißen ( denn es fehlt ja das untere Gegenstück ).

Jedenfalls ist es auffällig, dass Zeckenopfer meist Stadtmenschen sind und keine Forstarbeiter.
chiemono
fest eingezogen
Beiträge: 716
Registriert: 01.2009
Geschlecht: nicht angegeben

Beitragvon Anonymus one » 5. Mai 2010 09:20

chiemono hat geschrieben:Jedenfalls ist es auffällig, dass Zeckenopfer meist Stadtmenschen sind und keine Forstarbeiter.

Das ist zu stark abgegrenzt und nicht aussagekräftig ....

Nicht die Stadtmenschen haben die Probleme sondern Menschen deren Immunsystem nicht korrekt arbeitet! Das betrifft Stadt- wie auch Landmenschen... Warum? Weil man auch auf dem Land ungesund leben kann....

Gruß
Scouty

.
Anonymus one

Beitragvon chiemono » 5. Mai 2010 09:32

Da hast du schon recht Scouty, ich meinte nur, wenn man die angebliche Wahrscheinlichkeit einer Infektion mit Borreliose, FSME, ... auf Forstarbeiter hochrechnen würde, dann hätten die eine höhere Gefahrenzulage als KGB-Agenten.
chiemono
fest eingezogen
Beiträge: 716
Registriert: 01.2009
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Borreliose

Beitragvon schenkerbewegung » 5. Aug 2010 05:51

Mittel gegen Zecken:
12 von 20 mangelhaft :?

http://www.test.de/themen/freizeit-reis ... 4-1677099/
hinfallen ist keine Schande, liegenbleiben schon Bild Bild
Benutzeravatar
schenkerbewegung
Administrator
Beiträge: 401
Registriert: 02.2008
Wohnort: Tschernitz
Geschlecht: männlich

VorherigeNächste

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron