Borreliose

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Re: Borreliose

Beitragvon Elbin » 6. Okt 2010 17:28

Lieber Scouty,

falls du den Thread hier bemerken solltest.

Ich habe eine Frage an dich, stellvertretend...

Zwei Freunde von mir beabsichtigen nächstes Jahr ab Mai 2011 durch Bayern eine Naturerkundungstour bis Oktober 2011 zu machen. Sie wollen Wald- und Wiesengebiete erkunden per Rucksack erkunden. Beide haben ein wenig Angst vor den Zeckenmonstern, event. "Borreliose" möchten sich aber auch nicht ständig mit Chemie einsprühen, weil nicht klar, ob überhaupt wirkt. Besteht dort überhaupt wirklich die Gefahr einer Erkrankung oder alles nur Angstmacherei?? Zusätzlich muss ich sagen, dass der eine kerngesund ist, jedoch der andere dieser beiden Freunde seit jungen Jahren unter einer Herzerkrankung leidet und dafür Tabletten einnehmen muss...Spielt das überhaupt eine Rolle, müssen sie sich schützen oder können sie munter losmarschieren und sollen das "Gerede" über angeblich gefährliche Zecken zur Seite wischen. Was denkst du hier?
Elbin

Re: Borreliose

Beitragvon Anonymus one » 6. Okt 2010 22:15

Liebe Elbin,

ich denke ich habe schon ausreichend, hier und in anderen Foren, meine Einstellung dazu kund getan.

Wie soll ich beurteilen, ob ein Kranker der Medikamente nimmt, davon eine Erkrankung bekommen kann? Vielleicht sogar eben deshalb auch nicht! Wer weiß?

Wenn Leute Angst davor haben, dann empfehle ich die Zeckenimpfung. Leider ist diese aber nur gegen FSME und nicht gegen Borreliose.

Der beste Schutz ist: man sucht sich gegenseitig alle 4-6 Stunden nach Zecken ab! Zecken benötigen oftmals bis zu 72 Stunden um einen ihnen genehmen Platz zu finden. Gefährlich, wenn man das so sagen möchte, ist eigentlich nur, wenn eine Zecke satt wird und sich dann abfallen lässt, denn erst dann können Borrelien in ausreichender Zahl in die "Wunde" gelangen. Ausnahme ist, wenn sie quetscht wird, denn dann kann der Inhalt der Zecke (inkl. Borrelien) sofort in die Wunde gelangen!

Ich persönlich sage (für mich) ... Borrelien interessieren mich nicht! Habe schon hunderte Zecken hinter mir und bislang keine Probleme ... möglicherweise trage ich sogar schon so genannte Antikörper in mir!

Aber letzten Endes muss es jeder für sich selbst entscheiden, was zu tun ist!

Ich mag Zecken ... sie erhöhen stets meine Aufmerksamkeit!

Gruß
Scouty
Anonymus one

Re: Borreliose

Beitragvon Tachyon » 6. Okt 2010 22:40

Ich halte das alles für Bullshit und soetwas wie Borreliose existiert nicht, ist eher so eine Verlegenheitsdiagnose, wenn man keine Ahnung hat, damit man wenigstens etwas hat worauf man es schieben kann, denn ne Zecke hatte fast jeder Mensch schonmal.
Wenn man draussen war sucht man sich halt einmal am Tag ab und entfernt eventuell vorhandene Zecken einfach und gut ist.
Tachyon

Re: Borreliose

Beitragvon Anonymus one » 6. Okt 2010 22:56

Borrelien gibt es ... sogar sichtbar anhand der Wanderröte! Wenn sie denn auftritt!

Aber, Borrelien müssen nicht schaden ... eben so wenig wie FSME-Viren ... hängt also immer vom "Opfer" ab, wie sich etwas auswirkt!

Fakt ist jedoch, dass Ärzte bei Borrelien überfordert sind, wenn sie nicht direkt darauf hingewiesen werden können ... z.B. wenn einer eine Zecke gar net mitbekommen hat, aber infiziert wurde! Die Auswirkungen kommen idR. ja ohnehin erst Monate später. Dann kommt es meist zu Fehldiagnosen und Fehlbehandlungen! Die Folgen sind dann aber weit schlimmer!

Gruß
Scouty
Anonymus one

Re: Borreliose

Beitragvon Tachyon » 6. Okt 2010 23:13

Jeder Mensch hat Millionen von in ihm parasitär lebenden Kleinstlebewesen, da werden ein paar mehr oder weniger auch nicht schaden. Es wurde nie nachgewiesen, dass "Erreger" xy Krankheit z verursacht, sowie die Infektionstheorie auch nie nachgewiesen werden konnte, ist also alles hypothetisch und bevor ich mir nen Kopf drum mache ignorier ich das einfach.
Tachyon

Re: Borreliose

Beitragvon Elbin » 8. Okt 2010 01:18

Scouty hat geschrieben:Borrelien gibt es ... sogar sichtbar anhand der Wanderröte! Wenn sie denn auftritt!

Aber, Borrelien müssen nicht schaden ... eben so wenig wie FSME-Viren ... hängt also immer vom "Opfer" ab, wie sich etwas auswirkt!

Fakt ist jedoch, dass Ärzte bei Borrelien überfordert sind, wenn sie nicht direkt darauf hingewiesen werden können ... z.B. wenn einer eine Zecke gar net mitbekommen hat, aber infiziert wurde! Die Auswirkungen kommen idR. ja ohnehin erst Monate später. Dann kommt es meist zu Fehldiagnosen und Fehlbehandlungen! Die Folgen sind dann aber weit schlimmer!

Gruß
Scouty


Lieber Scouty,

Habe das so weitergegeben. Sie wollen sich dann impfen lassen und sich zusätzl. gegenseitig nach Zecken absuchen (vorsichtshalber), wie du vorgeschlagen hast. Chemie kommt jedenfalls nicht in Frage.

Vielen Dank für die schnelle Beantwortung!
Elbin

Re: Borreliose

Beitragvon chiemono » 8. Okt 2010 20:23

Elbin hat geschrieben:]
Sie wollen sich dann impfen lassen und sich zusätzl. gegenseitig nach Zecken absuchen (vorsichtshalber), wie du vorgeschlagen hast. Chemie kommt jedenfalls nicht in Frage.


Chemie kommt nicht in Frage?

Zitat aus http://www.initiative.cc/Artikel/2002_08_29%20impfen.htm :

In den Beipackzetteln, welche Eltern aber praktisch nie zu Gesicht bekommen und deren Inhalt meistens nur der Arzt kennt, stehen viele der derzeit bekannten Nebenwirkungen. Aluminium-Verbindungen, wie z.B. Aluminiumhydroxyd, Antibiotika, abgeschwächte und tote Erreger, artfremde Eiweiße und Gifte wie Formaldehyd sind in Impfstoffen zu finden ...
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Re: Borreliose

Beitragvon Tachyon » 8. Okt 2010 21:02

Borreliose ist Verarsche und Impfung erst recht, versteht es doch endlich.
Tachyon

Re: Borreliose

Beitragvon Anonymus one » 8. Okt 2010 21:08

@Chimono

..all diese "Dinge" findest Du auch in Lebensmitteln ... warum redet keiner davon?

Unser Körper ist eine reine Chemiefabrik! Auch das wird oftmals vergessen bzw. ignoriert!

Man kann also Impfstoffe nicht einfach pauschal schlecht machen ... manche sind tatsächlich sinnvoll.

Die schädlichsten "Medikamente" sind m.E. Antibiotika ... denn diese bringen unser körpereigenes Chemielabor dermaßen durcheinander, dass sie nur vorübergehend Hilfe vorgaukeln, aber in der Folge dauerhaft schaden anrichten! Soweit, wie die Ärzte das verordnen.

Was ist mit all den Medikamenten die rezeptfrei erhältlich sind? Was ist mit Wildkräutern, welche im Gesundheitswahn, täglich dem Körper zugeführt werden?

Das Prinzip unseres Immunsystems ist doch: was es Böses kennt vernichtet es und was es Böses nicht erkennt, lernt es das zu vernichten! Dieses Prinzip macht sich der Mensch mit Impfstoffen zunutze! Da wird ein geringer Teil dem Körper zugeführt, damit dieser lernt damit umzugehen. Denn die Dosis macht das Gift! Jeder Virus und jedes Bakterium (und sei es noch so bösartig) hat doch nur dann eine Chance wenn es in ausreichender Menge in den Körper gelangt! Ist der Körper jedoch schon "vorprogrammiert", dann haben die "Eindringlinge" geringe bis gar keine Chance etwas auszurichten!

Deshalb wird die FSME-Impfung auch in drei Schritten durchgeführt. 4 Wochen nach der 1. Impfung folgt die 2. Impfung und dann ein halbes bis dreiviertel Jahr später kommt noch die 3. Impfung. Alle drei Jahre wird dann mit nur einer Impfung aufgefrischt! Die inzwischen auf 2 Impfungen reduzierte FSME-Impfung lehne ich persönlich ab.

Doch zum eigentlichen Thema ... der Borreliose ... hier kann nur durch Vorsicht Prophylaxe betrieben werden (die Sinne schärfen, dann spürt man jede Zecke) oder hinterher eben mit starken Antibiotika! Da ist man allerdings besser bedient mit der wilden Karde...

Gruß
Scouty

.
Anonymus one

Re: Borreliose

Beitragvon Anonymus one » 8. Okt 2010 21:22

@Elbin

wer sich durch eine Impfung schützen will, der sollte das jetzt tun, damit der Schutz im Frühjahr gegeben ist! Die Impfung wird idR. von der Kasse bezahlt, allerdings nicht in allen Gebieten ... es dürfte allerdings reichen, wenn man dem Arzt erklärt, dass man vor hat für einige Zeit in ein Risikogebiet zu gehen ... das sollte helfen!

Also Bayern/Bayr. Wald und Baden Württemberg/Schwarzwald...

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Gruß
Scouty

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