ein "Hobbit"-Dorf bauen

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ein "Hobbit"-Dorf bauen

Beitragvon biojoghurt » 21. Jan 2009 16:35

Ich poste das mal hier rein, weil ich die Idee fantastisch finde und einige gern in solchen "Hütten" wohnen würden und auch das Talent hätten, es zu realisieren.

Und zwar, postete Bauchi aus dem Nu Era Netzwerk folgenden Text:

****
SO will Bauchi wohnen... Woodland & Permakultur...
von: Bauchi am 17.01.2009 16:51:22

leider in englisch aber dafür mit wunderschönen bildern und denkanstößen:

http://www.simondale.net/house/index.htm

von sowas träum ich eigentlich schon seit ich das erste mal den herrn der ringe gelesen habe...
daß mir diese seite heute zugeflogen ist bedeutet für mich nur daß ich jetzt meine möglichkeiten bekommen werde dafür zu sorgen daß ich in nicht allzu ferner zukunft in genau sowas wohnen werde ;)

wer auch sowas will, soll sich melden.. ich sehe da ein ganzes dorf voller leute die gut zusammen passen und glücklich miteinander ein ausgeglichenes und erfülltes leben leben.
der sinn besteht für mcih vor allem darin, anderen dadurch wieder anderes vorleben zu können. die technik von heute macht eben selbst in einem solchen umfeld internet möglich. wird zeit daß wir uns das geld vom hals schaffen, damit das dann endlcih mal frei verfügbar ist.

aber eines nach dem anderen.. passiert eh alles gleichzeitig...

das krasse ist wirklcih wie einfach sowas zu bauen ist. ich hab ne ausbildung zum schreiner gemacht,klar, aber ich denke sowas kann echt jeder. und wers nciht kann für den machen es dann die dies wohl können, und die sies nciht können machen derweil dsa was sie können... so ist jeder sinnig beschäftigt, alle haben was sie brauchen und wir haben ganz andere vorraussetzungen, am abend glücklich und zufrieden schlafen gehn zu können....
***

rein optisch gesehen, würde ich da sofort einziehen.

Kann man einfach in einen Wald in Deutschland gehen und anfangen, Hobbithütten und Höhlen zu bauen? Wie sieht sowas rechtlich aus? Wie kann man damit anfangen?
biojoghurt

Im Wald wohnen

Beitragvon corinna » 23. Jan 2009 04:23

Schöne Gedanken, die den meinen nicht unähnlich sind.
Weniger ist manchmal mehr , ich habe einen Gutshof am Hals (ehemaliges Rittergut) und wäre froh in so einem Waldhäuschen zu leben. Wer tauscht mit mir?
Du fragst ob man im Wald einfach so ein Häuschen bauen kann. Ich habe keine Ahnung, aber ich glaube man darf nicht mal ein Zelt aufschlagen. *seufz*
Aber das ist nur eine Vermutung. Selbst wenn man Bauland hätte kann es sein, dass man sowas nicht bauen darf. Die Behörden... man müßte sich mal ernsthaft erkundigen ob sowas in Deutschland gehen würde. Wenn man dort fest wohnt, wollen die einen bestimmt zwangsweise ans Abwassernetz anklemmen usw...

wer weiß, was denen noch so einfällt.

:?:
corinna

Beitragvon biojoghurt » 23. Jan 2009 05:16

ja das mti dem abwassernetz hat schonmal eine dame demonstriert. die besass wohl wissen darüber, wie man sein eigenes wasser reinigen kann. jedenfalls haben die die zwangsangeschlossen an das netz der stadt. gibts videos im internet drüber.

das ist eben das, warum ich frage. wenn man zb. einfach baut und es kommt jemand und reißt es ab, würde ja nicht viel bringen.
biojoghurt

Beitragvon biojoghurt » 23. Jan 2009 05:19

http://de.youtube.com/watch?v=EwbirHlDG0k

antikonflikt-team. wie geil ist das denn :mrgreen:
biojoghurt

Beitragvon moni » 23. Jan 2009 08:49

Bzgl Abwasser gibt es ja heutzutage auch biologische Lösungen - ein Schilfbeet. Solche Dinge machen einige alternative Projekte, um nicht ans Netz angeschlossen zu werden, dass ist aber nicht das Schwerste.
Alles Land gehört irgendjemanden und es gehört dem Staat. Es gibt Bauland und Naturschutzgebiete und Nutzland (Wald und Acker). Man darf nicht auf Nutzland oder in Naturschutzgebieten übernachten. Man darf nur auf Zeltplätzen oder im eigenen Garten zelten. Obwohl nur fiese Leute dir Ärger machen, wenn du als Wanderer eine Nacht im Wald schläfst.
Die Forstämter besitzen sicher noch Baugrundstücke im Wald, manchmal mit Forsthaus darauf. Da könnte man nachfragen. Ich denke, für begrünte Häuser gibts auch Richtlinien, wie man sie bauen darf.
moni

Häuschen

Beitragvon corinna » 24. Jan 2009 01:59

Und wenn man nur "Feuerholz" stapelt, kann doch keiner was sagen, oder ?

http://www.fotocommunity.de/pc/pc/extra ... y/14693406

so gehts auch :mrgreen:
corinna

Beitragvon räuber » 24. Jan 2009 02:41

:lol:
"Man hält mich für einen Antimodernen und ultrapessimistischen Technologiegegner. Nun, ob mich das optimistisch oder pessimistisch stimmt, ist hier schnuppe. Es kommt darauf an, ob ich gut geschlafen und gegessen habe."

Guillaume Paoli
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Beitragvon Saxwolf » 24. Jan 2009 19:40

Lach nicht Corinna :wink:

Das hier ist zwar ein bisschen übertrieben, aber ich kenne das von meiner Herkunfsheimat sehr gut.

Man Stapelt das Umgebinde ganz dich mit den Brennholz aus und erfüllt folgenden Zweck:

-Wind und Feuchtigkeitsschutz, sowie eine Art Wärmedämmung für die Lehm- und Holzhäuser (echtes Fachwerk besteht daraus) und eine natürliche Zufluchsstelle für Unken, Spinnen und Kleingetier.

Zudem wird das Holz da nicht allzu nass und drocknet durch die Wärmeabstrahlung des Hauses schneller ab.
Saxwolf

Häuschen

Beitragvon corinna » 24. Jan 2009 21:40

Ich habe mich heute mal ein bißchen durch das Forum gelesen, von dem Hobbithäuschen. Ich denke nicht, dass man hier eine Baugenehmigung bekommen würde. Zumindest bräuchte man ein Gutachten von einem Statiker, der viel Geld kostet und das ganze "absegnet"
Ein Bekannter hier im Ort hat neulich eine Garage selbst gebaut, und er mußte einen Statiker haben, das war irre teuer. Die sind doch alle doof. :-( Nicht mal auf dem eigenen Grundstück darf man tun was man mag. Ist doch das eigene Problem, wenn einem das Dach auf die Mütze fällt :mrgreen:

Was Du schreibst Saxwolf, ist echt einleuchtend, ich finde das total cool. :-) es macht Sinn und man gibt kleinem Viehzeug auch noch Lebensraum :-)
Und irgendwann bleibt das Feuerholz für immer so gestapelt, weil man ja die kleinen "Wohnbuden" der Tierchen nicht zerstören mag *lach*

Früher haben die Leute einfach gebaut, und manche Häuser stehen heute noch, ich glaube nicht, dass so eine Bauernkate früher auch so 2 - 300000 Euro gekostet hat :mrgreen: Selbst Kleinbauern hatten Ihre Feldsteinhäuschen. Die Steine wurde aufgesammelt und manchmal waren es echt wilde Zusammenstellungen. Aber hauptsache es hält. Heute ist ein eigenes Haus Luxus, eigentlich unverständlich. Ein paar Balken, Lehm und Stroh, Dielen und ein Dach... und Rausguckfenster.
Naja, da hängt ne ganze Lobby dran... was wären das nur für wirtschaftliche Einbrüche, wenn jeder so billig bauen würde :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :shocked:
Traurig aber wahr.

Liebe grüße, c.
corinna

Beitragvon Saxwolf » 24. Jan 2009 22:10

Zumindest bräuchte man ein Gutachten von einem Statiker, der viel Geld kostet und das ganze "absegnet"


Tja, zu DDR Zeiten war das noch nicht so Wild. Mein Vater hatte auch Bauen können, wies ihn beliebt. Das Haus stand dann leider wegen Materialmangel 2. Stöckig fast 15 Jahre als Ruine da. Aber sie wurde vom Statiker vo einigen Jahren freigegeben, als man es ihn abkaufte und es wurde doch noch ein schickes Fachwerkhaus halt mit Betondecken und Ziegelkorpus daraus.

Reicht schon, wen der Frefel der 60 er Jahre das Dorfbild verschandeln ließ......

Und irgendwann bleibt das Feuerholz für immer so gestapelt, weil man ja die kleinen "Wohnbuden" der Tierchen nicht zerstören mag *lach*

Die Überwintern da ja nur, weils warm am Hintern ist.

Irgendwo muss man auch seinen Hintern wärmen, also kann man nun etwas Viehtod nich vermeinden. :roll:

Ich bin aber vom Hinterhund auch begeistert, und werde es gleichtun.^^
Saxwolf

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