Lausitzer Wölfe

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Re: Lausitzer Wölfe

Beitragvon Tarzan » 24. Nov 2010 05:33

Jagdjahr 1936/1937 [Bearbeiten]

Im Jagdjahr 1936/1937 betrug die Jagdstrecke auf der damals in Deutschland für die Bejagung zugelassenen Fläche von 45,4 Millionen Hektar:Art
Elchwild
Rotwild
Damwild
Rehwild
Muffelwild
Gamswild
Schwarzwild
Hasen
Kaninchen
Füchse
Dachse
Fasanen
Rebhühner
Wildenten
Bussarde Stück

...macht sich schlecht :roll: seht selbst nach

http://de.wikipedia.org/wiki/Jagdstrecke
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Re: Lausitzer Wölfe

Beitragvon Tarzan » 24. Nov 2010 05:55

Es wird Zeit, daß der Mensch endlich ausstirbt, damit sich die Natur wieder erholen kann :? .

http://www.geistigenahrung.org/ftopic40084-45.html
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Re: Lausitzer Wölfe

Beitragvon Elbin » 24. Nov 2010 06:06

Tarzan hat geschrieben:
Elbin hat geschrieben:Ja..? Das wusste ich gar nicht! Gibt es einen Link wo man näheres erfahren kann?

Kann man...ähh...Frau haben ;) http://www.topagrar.com/index.php?optio ... Itemid=559 oder sebst mal etwas Googeln.


Oh, danke für die vielen Links bezüglich des Wisents in NRW. Bin manchmal zu faul zum googeln. :oops:

Tarzan hat geschrieben:Ich habe aber ebend etwas gegen diese Treibjagden, wo alles abgeknallt wird, was sich bewegt, auch mal ein Mountainbiker, nat. aus Versehen :roll: .
Und wenn die Strecke dann verblasen ist, schneidet man den vielen Füchsen meist nur die Stange ab und wirft den Rest dann ins Gebüsch :evil: und dafür sind sie nun so sinnlos gestorben, nur weil man(n) was an den Manta hängen möchte :? .


Ja, das ist doch ein unwürdiges Tun. :evil: und wie findest du den Youtube-Film über die Jagd auf Wölfe...?
Elbin

Re: Lausitzer Wölfe

Beitragvon Kackvogel » 24. Nov 2010 06:09

Tarzan hat geschrieben:Jagdjahr 1936/1937 [Bearbeiten]

Im Jagdjahr 1936/1937 betrug die Jagdstrecke auf der damals in Deutschland für die Bejagung zugelassenen Fläche von 45,4 Millionen Hektar:Art
Elchwild
Rotwild
Damwild
Rehwild
Muffelwild
Gamswild
Schwarzwild
Hasen
Kaninchen
Füchse
Dachse
Fasanen
Rebhühner
Wildenten
Bussarde Stück
246
56.960
12.743
643.364
188
955
36.642
2.948.839
1.792.681
218.229
18.206
1.013.595
2.043.288
378.674
28.969 kg
19.700
2.734.100
356.800
7.720.400
4.500
30.600
1.758.800
8.256.700
2.151.200
-
-
810.900
1.226.000
302.900
- Wert in RM
36.900
3.987.200
573.400
10.293.800
6.600
28.700
1.648.900
8.846.500
1.792.700
2.182.300
182.100
1.773.800
2.043.300
473.300
-


Der Gesamtwert der Jagdstrecke 1936/37 betrug 34.963.400 Reichsmark.
Jagdjahr 2005/2006 [Bearbeiten]Art
Rotwild
Damwild
Rehwild
Schwarzwild
Hasen
Kaninchen
Füchse
Waschbären
Marderhunde Stück
62.900
52.000
1.080.000
476.000
500.000
190.000
600.000
30.000
30.000 kg
-
-
9.500.000
11.700.000
-
-
-
-
-
...macht sich schlecht...seht selbst nach

http://de.wikipedia.org/wiki/Jagdstrecke



Und was sollen uns die Zahlen von 36/37 sagen ? Aktuelle Streckenstatistiken bekommst du beim DJV ...... Möchtest du Jagdstrecken von früher und heute in Bezug zu einer speziellen Wildart setzen, oder warum das Ganze ?

Du könntest auch die Übertragungsrate von Maul- und Klauenseuche, Schweinepest von Wildtieren auf Nutzvieh in Bezug setzen, oder die Verbiß- und Schälschäden durch Reh-,Rot-, Muffelwild.....vielleicht auch die Agrarschäden durch Schwarzwild....einmal bei angenommener Bejagung, und einmal bei angenommener Nichtbejagung.....Was sollen die Zahlenspielereien ?
Als Forstwirt müsstest du wissen was im Wald passiert wenn man das Schalenwild nicht bejagen würde ?! Zahlen ohne Bezug sind geduldig und nichtssagend !

Den Traum, dass Großprädatoren in Deutschland die Jagd ersetzen könnten, haben selbst namhafte Wissenschaftler ausgeträumt. Dies jedoch nur in Bezug auf das Schalenwild. Die Niederwildjagd im Feld ist nicht unbedingt notwendig.
Kackvogel

Re: Lausitzer Wölfe

Beitragvon Tarzan » 24. Nov 2010 06:40

Kackvogel hat geschrieben:Und was sollen uns die Zahlen von 36/37 sagen ? Aktuelle Streckenstatistiken bekommst du beim DJV ...... Möchtest du Jagdstrecken von früher und heute in Bezug zu einer speziellen Wildart setzen, oder warum das Ganze ?



Füchse..........600.000 :!:
Waschbären...30.000 :?
Marderhunde..30.000 :?
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Re: Lausitzer Wölfe

Beitragvon Tarzan » 24. Nov 2010 06:59

Elbin hat geschrieben:Ja, das ist doch ein unwürdiges Tun. :evil: und wie findest du den Youtube-Film über die Jagd auf Wölfe...?


Kann ich leider heut nicht mehr sehen :o , denn mein flash-player spinnt und das seit dem letzten update :| , aber morgen geht das wieder :)
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Re: Lausitzer Wölfe

Beitragvon Kackvogel » 24. Nov 2010 07:47

Tarzan hat geschrieben:
Kackvogel hat geschrieben:Und was sollen uns die Zahlen von 36/37 sagen ? Aktuelle Streckenstatistiken bekommst du beim DJV ...... Möchtest du Jagdstrecken von früher und heute in Bezug zu einer speziellen Wildart setzen, oder warum das Ganze ?



Füchse..........600.000 :!:
Waschbären...30.000 :?
Marderhunde..30.000 :?


Du musst dabeischreiben von wann die Zahlen sind !

1936/37 hat man für drei Fuchsbälge ein Jagdgewehr bekommen. Die Pelze wurden damals verwertet und waren sehr viel Geld wert. Heute hingegen werden keine Fuchsbälge von Pelzhändlern mehr angenommen, und wenn, bekommt man 10 € dafür. Die Jagd auf den Fuchs lohnt nicht, deshalb ist die Fuchsstrecke heute deutlich gesunken. Wenn der Fuchs noch immer aus Gründen des Futterneides erlegt wird, dann ist das aus wissenschaftlicher Perspektive Unsinn. Fähen wölfen bei Bejagungsdruck automatisch mehr weibliche Jungfüchse um die Art zu erhalten. Dies machen sie nicht bewusst, sondern Stressfaktoren steuern dies hormonell. Mehr weiblicher Nachwuchs bringt wiederum mehr Nachwuchs überhaupt, und bei Jagddruck wiederum noch mehr weiblichen Nachwuchs statt männlichen, der kaum an der Reproduktion beteiligt ist. Fuchsjagd ohne Verwertungsdabsicht und lohnenden Grund ist deshalb abzulehnen weil dadurch mehr Füchse "erzeugt" werden als ohne die Fuchsjagd.
Der Einfluss des Fuchses auf die Höhe der Niederwildstrecke ist als geringer anzusehen als oftmals behauptet wird. Die Besatzdichte des Niederwildes bewegt sich im Kräftedreieck aus Klima, Lebensraum und Prädation. Der Rückgang des Niederwildes ist in erster Linie auf schwindendem Lebensraum zurückzuführen, nicht auf den Fuchs, Marder, Habicht und Co. KG

Waschbären und Marderhunde sind Neozoen und Faunenverfälscher. Sie verdrängen und vertilgen einheimische Arten. Hätten sie selbstverliebte Tierschützer mit öffi-naturverständnis nicht aus Pelztierfarmen befreit, hätten wir das Problem nicht. Der amerikanische Waschbär ist nicht nach Deutschland geschwommen um uns zu ärgern. Die Streckenzahlen von Marderhund und Waschbär werden noch erheblich steigen.

Hoffe geholfen zu haben !?
Kackvogel

Re: Lausitzer Wölfe

Beitragvon Elbin » 25. Nov 2010 05:08

Tarzan hat geschrieben:
Elbin hat geschrieben:Ja, das ist doch ein unwürdiges Tun. :evil: und wie findest du den Youtube-Film über die Jagd auf Wölfe...?


Kann ich leider heut nicht mehr sehen :o , denn mein flash-player spinnt und das seit dem letzten update :| , aber morgen geht das wieder :)


Hallo Tarzan,

konntest du das Traurige, den Link bei Youtube (Jagd auf Wölfe) heute ansehen?
Elbin

Re: Lausitzer Wölfe

Beitragvon Tarzan » 25. Nov 2010 15:51

einen Teil zumindest...man muß nicht alles sehen :(
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Re: Lausitzer Wölfe

Beitragvon Kolibri » 25. Feb 2011 12:31

Wölfe

Ich kenne zwei Arten von Wölfen:
die Rudeltiere und die einsamen Wölfe.

Die Einsamen sind entweder Verstoßene oder Verlorene.

In die Einsamkeit verstoßen wird ein Wolf, wenn es eine Schuld abzutragen gilt –
nicht unbedingt seine eigene.

Verloren geht ein Wolf durch Unachtsamkeit –
nicht unbedingt seine eigene.

Wenn zwei einsame Wölfe einander begegnen, werden sie versuchen,
- einander zu besiegen,
- oder einander zu trösten,
- oder sie weichen einander aus.

Daran kann man erkennen, ob es sich um zwei Verstoßene handelt,
um zwei Verlorene, oder um einen von jeder Sorte.

Denn Verstoßene und Verlorene weichen einander aus:
neben ihrer Einsamkeit ist wenig, das sie verbindet.

Die Verlorenen haben nur dann eine Chance, sich und die Ihren wiederzufinden,
wenn es ihnen gelingt, ihr Selbstmitleid zu überwinden.

Die Verstoßenen haben nur dann eine Chance, sich und die Ihren wiederzufinden,
wenn sie den Schmerz des Verstoßenseins ohne Groll auf sich nehmen.

Verlorene, die so tun, als hätten sie ihr Selbstmitleid überwunden,
werden dafür auch noch verstoßen: sie sind die eigentlichen Verstoßenen.

Verstoßene, die ihren Groll nicht überwinden, sondern unterdrücken,
gehen sich dadurch selber verloren: sie sind die eigentlichen Verlorenen.

Alle diese Wölfe sind gefährlich:
- die Verstoßenen wegen ihres Grolls,
- die Verlorenen, weil sie lügen,
- und die Rudeltiere, weil sie sich hinter den anderen verstecken.

Aber ich stelle mir ein Rudel Wölfe vor, ein Rudel von Ausgestoßenen und Verlorenen,
die zueinander gefunden und gelernt haben, miteinander zu leben.

Das muss besonders schön sein: denn, wer die Einsamkeit überwunden hat,
wird mit der Gemeinsamkeit sorgsamer umgehen.


George Pennington, in Deutschland lebender Psychologe, Trainer und Coach

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